Domenico Tedesco: Nach Gegentor kaum noch Spielfluss

Nach dem Schlusspfiff im Schwarzwald-Stadion äußerten sich Chef-Trainer Domenico Tedesco und Freiburgs Coach zum Spielgeschehen. Parallel blickte Ralf Fährmann in der Mixed Zone auf die 0:1-Niederlage der Königsblauen zurück. schalke04.de hat die Aussagen des Trios notiert.

Domenico Tedesco:

Die erste Halbzeit war gut. Da haben wir das, was wir uns vorgenommen hatten, auch super umgesetzt. Über Spielverlagerungen und Überzahlsituationen am Flügel wollten wir den Freiburgern immer wieder weh tun. Das ist uns gerade über die linke Seite mit Hamza Mendyl und Yevhen Konoplyanka gut gelungen. Wir hatten zwei Pfostenschüsse, hinzu kommt das nicht gegebene Tor. Letztlich hat ein bisschen die Effektivität gefehlt. Aber wir hatten eine gute Raumaufteilung, ein gutes Gegenpressing. Zudem haben wir aufkommende Konter der Freiburger bereits im Keim erstickt.

Nach der Pause haben wir ähnlich angefangen, dann kam das Gegentor. Gefühlt war es der erste Torschuss des Gegners. Das 0:1 hat in der jetzigen Situation natürlich nicht gerade für zusätzliches Selbstvertrauen gesorgt. Freiburg hat entschlossen und mit viel Leidenschaft verteidigt. Nach dem Gegentor gab es allerdings auch kaum noch Spielfluss. Das Spiel war sehr häufig unterbrochen, nahezu in jeder Minute. Das kam uns natürlich alles andere als entgegen.

Christian Streich:

Es war ein extrem schwieriges Spiel. Schalke hat es in der ersten Halbzeit fußballerisch sehr gut gemacht. Da mussten wir viel laufen. Gerade Amine Harit und Yevhen Konoplyanka mit ihrer Dribbelstärke sind nur sehr schwer zu stoppen. In der zweiten Halbzeit haben wir leidenschaftlich verteidigt. Heute hatten wir das nötige Quäntchen Glück, das uns zum Beispiel gegen Frankfurt gefehlt hat. Ich wünsche Domenico Tedesco für die kommenden Spiele alles Gute. Fußballerisch ist Schalke auf einem richtig guten Weg.

Ralf Fährmann:

Zurzeit ist es einfach total verhext. Wir erzielen ein frühes Tor, leider war es Abseits. Noch vor der Pause treffen wir dann zweimal den Pfosten. In unserer Situation so aufzutreten war sehr gut. So müssen wir weitermachen. Das klingt vielleicht wie eine billige Parole, aber nur so kommst du daraus. Es ist sehr enttäuschend, wieder nicht gepunktet zu haben.

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