Domenico Tedesco: Vertrauen der Fans weiter zurückzahlen

Nach zweiwöchiger Pause rollt in der Bundesliga wieder der Ball. Der FC Schalke 04 trifft am Samstag (20.10., 18.30 Uhr) in der VELTINS-Arena auf Werder Bremen. Chef-Trainer Domenico Tedesco warnt vor einem starken Gegner, der unter Florian Kohfeldt eine positive Entwicklung genommen habe.

„Sie haben in der vergangenen Saison bereits einen guten Fußball gespielt und sich in dieser Spielzeit noch mal weiterentwickelt“, sagt Tedesco über den aktuellen Tabellenvierten der Bundesliga. „Es ist eine Mannschaft, die sehr flexibel ist und unterschiedliche Systeme spielt, aber trotzdem klare Muster hat“, analysiert der Schalker Chef-Trainer und ergänzt: „Sie sind sehr offensivstark und haben gute Einzelspieler.“ Großen Anteil am momentanen Erfolg der Grün-Weißen habe der Trainer des SVW. „Florian Kohfeldt macht einen super Job. Das Team hat eine ganz klare Handschrift“, erklärt Tedesco.

Mit fantastischen Fans im Rücken Bremen besiegen

Über die Favoritenrolle in der Partie will sich der 33-Jährige keine Gedanken machen. Stattdessen betont er, dass ein anderer wichtiger Faktor den Unterschied ausmachen und zum vierten Pflichtspielsieg in Serie führen könne. „Wir haben ein Heimspiel mit fantastischen Fans im Rücken, die in den vergangenen Wochen einmal mehr bewiesen haben, wie sehr sie zum Verein und zu den Spielern stehen“, sagt Tedesco. „Das möchten wir mit guten Leistungen weiter zurückzahlen.“

In der Länderspielpause habe seine Mannschaft intensiv trainiert, erklärt Tedesco. Da zahlreiche Profis mit ihren Nationalteams unterwegs waren, habe es die Möglichkeit gegeben, die Einheiten noch mehr auf die einzelnen Spieler zuzuschneiden. Die Länderspiele selbst verfolgte Tedesco ganz genau, sah sich auch das DFB-Debüt von Mark Uth gegen die Niederlande an. „Mark hat ein gutes Spiel gemacht, hat sich wie auch bei uns aufgerieben und viele Impulse gesetzt“, sagt Tedesco, der sich sicher ist, dass beim Angreifer bald der Knoten platzen wird.

Die Jungs hinterlassen einen guten Eindruck.

Domenico Tedesco

Mit Bastian Oczipka, Benjamin Stambouli und Steven Skrzybski sind in der Vorwoche drei länger verletzte Profis wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ob sie gegen Werder eine Option für den Kader sein werden, verrät Tedesco nicht. „Die Jungs hinterlassen einen guten Eindruck, wir haben da aber überhaupt keinen Druck“, sagt der Chef-Trainer. Sicher fehlen wird Cedric Teuchert, der sich beim U21-Länderspiel gegen Norwegen am vergangenen Freitag eine Teilruptur der Hüftbeugesehne rechts zuzog und mehrere Wochen pausieren muss.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Das könnte dich auch interessieren

Suat Serdar

Suat Serdar für drei Spiele gesperrt

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat Suat Serdar am Dienstag (19.2.) im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner mit einer Sperre von drei Meisterschaftsspielen und 10.000 Euro Geldstrafe belegt. Spieler und Verein haben dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Matija Nastasic

Nichts Halbes und nichts Ganzes

Beim Schlusspfiff am Samstag (16.2.) mussten die Königsblauen mit dem 0:0-Unentschieden gegen den SC Freiburg zufrieden sein. „Wenn du mehr als eine Hälfte in Unterzahl spielst, musst du einen Punkt akzeptieren“, sagt Matija Nastasic, der sich im Vorfeld der Partie ebenso wie seine Mitspieler mehr als nur ein Remis vorgenommen hatte.

Domenico Tedesco

Domenico Tedesco: Erst zu zehnt richtig aufgewacht

Nach dem 0:0 am Samstag (16.2.) blickten Chef-Trainer Domenico Tedesco und Freiburgs Coach Christian Streich auf der Pressekonferenz gemeinsam auf die torlosen, aber dennoch nicht ereignisarmen 90 Minuten zurück. Parallel dazu äußerten sich Bastian Oczipka und Rabbi Matondo in der Mixed Zone zum Spiel. schalke04.de hat alle Aussagen notiert.

FC Schalke 04 – SC Freiburg | Bundesliga

Mehr als 45 Minuten in Unterzahl – S04 spielt 0:0 gegen Freiburg

Der FC Schalke 04 und der SC Freiburg haben sich am Samstag (16.2.) torlos getrennt. Bei dem 0:0 in der VELTINS-Arena mussten die Knappen mehr als eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen, da Suat Serdar in der 42. Minute eine Rote Karte gesehen hatte. In der Nachspielzeit des zweiten Spielabschnitts wurde auch Freiburgs Christian Günter mit einer Ampelkarte des Feldes verwiesen.