Frederik Rönnow: Benötigen ein Erfolgserlebnis, um neues Selbstvertrauen aufzubauen

Ein wenig unverhofft ist Frederik Rönnow am Samstag (3.10.) bei der 0:4-Niederlage in Leipzig zu seinem ersten Einsatz für den FC Schalke 04 gekommen. Ralf Fährmann musste in der Halbzeitpause aufgrund von Adduktorenproblemen angeschlagen in der Kabine bleiben, Rönnow vertrat ihn für die zweiten 45 Minuten.

Frederik Rönnow

Gegen die offensivstarken Gastgeber bekam der 28-jährige Däne einige Aufgaben gestellt. Insbesondere bei einem Schussversuch von Dani Olmo (63.) und einem 20-Meter-Freistoß von Christopher Nkunku (66.) reagierte Rönnow sehenswert. Erst Marcel Halstenberg überwand den S04-Schlussmann per Strafstoß (80.) – auch bei diesem Versuch hatte Rönnow seine Finger am Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.

Lob von Chef-Trainer Baum

„Frederik hat seine Sache in der zweiten Halbzeit gut gemacht und sehr sicher gehalten“, lobte Chef-Trainer Manuel Baum seinen Schützling bei der anschließenden Pressekonferenz. Rönnow selbst stellte sich ebenfalls den Pressevertretern und verriet seine Sicht der Dinge auf die 90 Minuten in Leipzig. „Es war ein schwieriges Spiel, denn RB hat eine sehr gute Mannschaft“, sagte der Keeper. Bis zum ersten Gegentor habe sein Team sehr ordentlich verteidigt und kompakt gestanden.

Mit dem 0:1 aus Schalker Sicht kippte die Partie immer weiter zugunsten der Gastgeber, die bis zum Halbzeitpfiff zwei weitere Treffer nachlegten. „Es liegt auf der Hand, dass wir wieder ein Erfolgserlebnis benötigen, um neues Selbstvertrauen aufzubauen“, betonte Rönnow und schlug damit in dieselbe Kerbe wie Chef-Trainer Baum.

Nur mit harter Arbeit kann man sich aus so einer Situation befreien.

Frederik Rönnow

Rönnow ist davon überzeugt, dass die Mannschaft viel Qualität besitzt. „Wir müssen hart arbeiten, um dieses Ding wieder zu unseren Gunsten zu drehen“, gibt der Torwart das Motto für die kommenden Tage und Wochen vor. Durch die Länderspielpause haben die Knappen nun zwei Wochen Zeit, sich auf den nächsten Gegner Union Berlin vorzubereiten. „Trotz dieses schlechten Starts blicke ich optimistisch in die Zukunft“, bleibt Rönnow kämpferisch. „Nur mit harter Arbeit kann man sich aus so einer Situation befreien.“

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