Dimitrios Grammozis: Wir waren überhaupt nicht auf dem Platz

Nach dem Schlusspfiff am Samstag (17.4.) im Schwarzwald-Stadion blickten Dimitrios Grammozis und Freiburgs Chef-Trainer Christian Streich auf die Partie zurück. Vor den TV-Mikrofonen kamen außerdem Ralf Fährmann und Omar Mascarell zu Wort. schalke04.de hat die Aussagen des Quartetts notiert.

Dimitrios Grammozis

Dimitrios Grammozis:

Wir waren heute von Anfang nicht so im Spiel wie in den vergangenen Wochen. Die Dinge, die uns zuletzt stark gemacht haben – Leidenschaft, Zweikampfstärke, Intensität, Kompaktheit – die haben heute gefehlt. Wir waren überhaupt nicht auf dem Platz. In unserer Situation geht es aber nur mit 100 Prozent Vollgas. Ich hoffe, dass die Spieler das erkannt haben. Unser Gesicht heute hat mir nicht gefallen – das waren nicht wir. Das war nicht die Mannschaft, die ich kennengelernt habe, die in den vergangenen Wochen gute Leistungen gezeigt und hart gearbeitet hat. Deshalb waren die 90 Minuten sehr enttäuschend für mich. Wir müssen schnell den Schalter umlegen, am Dienstag geht es in Bielefeld bereits weiter.

Christian Streich:

Zuletzt in Bielefeld war ich nicht zufrieden, heute hingegen bin ich sehr zufrieden. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, vieles hat gestimmt. Wir waren mit Überzeugung im Spiel – mit und gegen den Ball. Gegen den Ball waren wir sehr griffig, die drei Jungs vorne haben es richtig gut gemacht. Im Spielaufbau waren wir sehr variabel, haben mal mit drei, mal mit vier Spielern aufgebaut. Schalke war nicht so stark wie in den zwei Spielen zuvor. Aber das hatte auch etwas mit uns zu tun.

Ralf Fährmann:

Es ist schwer, so kurz nach dem Schlusspfiff die richtigen Worte zu finden. Es tut einfach wahnsinnig weh. In allen Belangen war es heute ein schlechtes Spiel von uns. Am Ende waren wir chancenlos. Die Freiburger sind der verdiente Sieger.

Omar Mascarell:

Wenn du in Freiburg spielst, musst du ab der ersten Sekunde hellwach sein. Das waren wir nicht. Gerade in den ersten zehn Minuten waren wir fast immer einen Schritt zu spät. Wir hatten uns im Vorfeld viel vorgenommen. Deshalb ist es bitter, wie dieses Spiel gelaufen ist.

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