Huub Stevens: Haben noch etwas gutzumachen

Die Saison 2018/2019 endet am Samstag (18.5.) um 15.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. „Noch ist es nicht vorbei“, sagt Huub Stevens und unterstreicht damit, dass die Königsblauen das Duell mit den Schwaben, die in der Relegation noch um den Klassenverbleib spielen müssen, nicht mit angezogener Handbremse angehen wollen.

Schalkes Coach betont, dass seine Mannschaft noch eine wichtige Aufgabe zu erledigen habe. „Wir haben keine gute Saison gespielt und wollen unseren Fans noch einmal etwas bieten“, erklärt der 65-Jährige. „Im Derby haben wir sicherlich ein kleines Pflaster auf die Wunden legen können. Aber die Heimspiele waren nicht wirklich gut. Da haben wir noch etwas gutzumachen.“

Wir haben keine gute Saison gespielt und wollen unseren Fans noch einmal etwas bieten.

Huub Stevens

Dass er selbst ein letztes Mal auf der Bank sitzen wird, möchte Stevens nicht in den Vordergrund stellen. „Das ist nicht wichtig“, meint der Fußballlehrer, der nach erfolgreicher Mission als Interimstrainer wieder in den Aufsichtsrat zurückkehren wird. Die vergangenen beiden Monate seien sehr intensiv gewesen, berichtet Stevens und fügt hinzu, dass es die schwierigste Aufgabe in seiner langen Trainerlaufbahn gewesen sei. Umso glücklicher sei er, dass „wir alle glücklich und glimpflich davongekommen sind“.

Einige Fragezeichen und Ausfälle

Auch für Sascha Riether wird es die letzte Partie als Teil der Schalker Mannschaft sein. Stevens hofft, dass er den 36-Jährigen, der seine aktive Laufbahn beendet, noch einmal einsetzen kann. „Sascha ist noch angeschlagen. Wir versuchen, ihn fit zu bekommen“, erklärt der Coach.

Neben Riether gibt es noch einige weitere Wackelkandidaten. „Ralf Fährmann hat teilweise trainiert. Wir wissen noch nicht, ob er im Kader stehen kann. Matija Nastasic hat muskuläre Probleme und ebenfalls nur teilweise trainiert. Auch hinter Salif Sané steht noch ein Fragezeichen“, erklärt Stevens. Definitiv fehlen werden Jeffrey Bruma, Omar Mascarell, Alessandro Schöpf, Stevens Skrzybski und Mark Uth. Trotz der angespannten Personalsituation verspricht Stevens schmunzelnd: „Wir werden trotzdem elf Spieler zusammenbekommen.“

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