Marius Bülter: Das ist ein starkes Zeichen, das müssen wir mitnehmen!

Mit seinem Kopfballtreffer in der 76. Minute ließ Marius Bülter am Sonntag (7.8.) noch einmal die Hoffnung auf einen Punktgewinn in Köln aufkeimen. Kurz nach dem Anschlusstreffer des Angreifers stellte der FC allerdings den alten Abstand wieder her und traf im ausverkauften RheinEnergieSTADION zum 3:1-Endstand. Ein bitteres Ergebnis nach einem unglücklichen Spielverlauf, so die Meinung des Schalker Torschützen.

Marius Bülter jubelt mit Maya Yoshida

Gerade die Rote Karte gegen Dominick Drexler kann der 29-Jährige noch immer nicht nachvollziehen. „Ich habe schon im Spiel nicht verstanden, weshalb der Schiedsrichter sich die Szene anschaut“, sagt Bülter, der den Platzverweis als einen der Knackpunkte im Schalker Spiel bezeichnet, denn „in Unterzahl wurde es natürlich schwieriger für uns. Es bringt im Nachgang aber nichts, über die Entscheidungen des Schiedsrichters zu diskutieren. Wir müssen das Spiel jetzt schnellstmöglich abhaken und unseren Blick nach vorne richten.“

Wir müssen das Spiel jetzt schnellstmöglich abhaken und unseren Blick nach vorne richten.

Marius Bülter

Bülter hatte gegen den FC zunächst auf der Bank gesessen, war in der 57. Minute dann aber als Joker ins Spiel gekommen. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:0 für die Gastgeber. „Es war extrem ärgerlich, dass wir direkt nach der Pause ein Gegentor kassiert haben“, so die Offensivkraft.

Kämpferisch alles rausgehauen

Allerdings hatten die Knappen in dieser Phase der Begegnung selbst kaum Akzente im Angriffsspiel setzen können. Bülter: „Wir sind nicht in die Umschaltsituationen gekommen. Nach Ballgewinnen müssen wir die Bälle besser halten. Und wir müssen die Bälle auch weiter vorne gewinnen, dann sind die Wege zum gegnerischen Tor auch nicht so weit.“ Aufgrund der fast einstündigen Unterzahl sei dies allerdings sehr schwer gewesen. Kämpferisch habe die Mannschaft alles rausgehauen, meint der Torschütze.

Diese Niederlage sollte uns nicht die Euphorie und die Vorfreude auf das anstehende Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach nehmen.

Marius Bülter

Bei seiner Einwechslung hatte sich der Stürmer, der in der Aufstiegssaison 23 Scorerpunkte sammeln konnte, fest vorgenommen, zu treffen. „Ich gebe immer Gas, wenn ich spiele“, berichtet Bülter. „Dass ich dann auch wirklich getroffen habe, freut mich natürlich ein Stück weit. Aber dafür kann ich mir nichts kaufen. Der Frust über die Niederlage überwiegt.“

Er sagt aber auch: „Diese Niederlage sollte uns nicht die Euphorie und die Vorfreude auf das anstehende Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach nehmen. Die Fans stehen hinter uns, das hat man auch nach dem Abpfiff in Köln gesehen. Das ist ein starkes Zeichen, das müssen wir mitnehmen.“

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