Matthew Hoppe: Jeder hat mich unterstützt und ermutigt

Zumindest zwei Knappen werden den Samstagabend (28.11.) in Mönchengladbach trotz des enttäuschenden Ergebnisses vermutlich lange in Erinnerung behalten. Einer von ihnen: Matthew Hoppe, der bei seinem Bundesligadebüt gleich in der Startelf stand.

Matthew Hoppe

„Ich war ein wenig überrascht, aber ich fühlte mich bereit. Ich habe lange darauf hingearbeitet und bin natürlich sehr glücklich, dass ich dieses Ziel erreicht habe“, freut sich der US-Amerikaner über seine Premiere. Die ersten Minuten im Profibereich beschreibt Hoppe als „eine wahnsinnige Erfahrung. Die Bundesliga ist sehr physisch, aber ich habe mich gut auf dem Platz gefühlt.“

Als ich zum Team gestoßen bin, wurde ich sehr gut aufgenommen. Jeder hat mich gut unterstützt und ermutigt.

Matthew Hoppe

Im Sommer 2019 wechselte der Stürmer in die U19 des S04 und kam in der laufenden Spielzeit zu 15 Einsätzen in der Regionalliga West mit der königsblauen U23. Die Ankunft in der Lizenzspielermannschaft wurde ihm von seinen neuen Kollegen leicht gemacht: „Als ich zum Team gestoßen bin, wurde ich sehr gut aufgenommen. Jeder hat mich gut unterstützt und ermutigt“, so der 19-Jährige.

Den Eindruck bestätigt sein Trainer: „Matthew hat eine Gabe, die für junge Spieler ganz wichtig ist, wenn sie zum ersten Mal im Profibereich dabei sind: Unbedarftheit. Es schien von der ersten Trainingseinheit an, als sei er immer dabei gewesen“, bescheinigt Manuel Baum dem Youngster eine gute Anpassungsfähigkeit.

Zweites Debüt nach 81 Minuten

Nach 81 Minuten durfte auch Luca Schuler erstmals Bundesliga-Luft schnuppern. Der 21-Jährige wurde für seinen U23-Teamkollegen Hoppe eingewechselt. Mit U19-Akteur Kerim Calhanoglu stand ein weiterer Kicker aus der Knappenschmiede erstmals im Kader. Nach dem Abpfiff überwog bei dem Trio dennoch die Enttäuschung über das 1:4 bei der Borussia.

„Unsere Situation ist nicht einfach. Aber es ist eine Herausforderung, die wir annehmen“, so Hoppe, der am mutigen, offensiven Auftritt der Königsblauen in der ersten halben Stunde beteiligt war. „Wir haben ein gutes Team und gehen Schritte in die richtige Richtung. Wir müssen aus unseren Halbchancen mehr Ertrag generieren“, erklärt der Youngster, „wir brauchen das Gefühl eines Sieges, das macht vieles einfacher. Wir haben noch einige Spiele vor der Brust und werden unsere intensive Arbeit fortsetzen.“

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