Sebastian Polter mit Bremer Vergangenheit – als Torwart

Im Duell der beiden Aufsteiger sind die Knappen am Samstag (5.11.) zur Topspielzeit um 18.30 Uhr zu Gast bei Werder Bremen. schalke04.de liefert vor der Partie wie gewohnt einige spannende Zahlen, Daten und Fakten.

Sebastian Polter

Viele Siege gegeneinander

Beide Vereine treffen historisch gesehen auf ihren jeweiligen Lieblingsgegner im Oberhaus. Königsblau gewann in der Bundesliga bislang 38-mal gegen Werder – gegen keinen anderen Gegner feierte der S04 mehr Siege. Gleiches gilt für die Bremer, die sogar 45 ihrer bisherigen Begegnungen gegen die Knappen in der Erstklassigkeit für sich entscheiden konnten.

Bremen mit starken Schlussspurts

Die Königsblauen müssen gegen Werder bis zum Abpfiff hellwach sein. Denn Bremen erzielte nahezu die Hälfte aller Saisontore in der Schlussphase ab der 82. Minute (zehn von 21).

Früher Torwart, heute Stürmer

Sebastian Polter hat eine Bremer Vergangenheit. Der Rechtsfuß trug in der Saison 2004/2005 das Trikot des Werder-Nachwuchses. Dabei lief der damals 13-Jährige allerdings nicht wie heute als Stürmer auf, sondern stand zwischen den Pfosten. Als Keeper wusste Polter seinerzeit so sehr zu überzeugen, dass er sogar für einen U15-Nationalmannschaftslehrgang des DFB berufen wurde. Trotzdem zog es ihn nach einer Spielzeit als Schlussmann bei den Grün-Weißen zurück zum SV Wilhelmshaven. Dort wechselte das Talent die Position und spielte fortan auf eigenen Wunsch im Angriff statt im Tor.

Eine aktuelle Offensivkraft im Bremer Kader ist Benjamin Goller. Der gebürtige Reutlinger, der von 2016 bis 2019 in der Knappenschmiede gespielt hat und in diesem Zeitraum auch eine Partie für die Lizenzmannschaft bestritt, kam in der laufenden Saison allerdings noch nicht in der Bundesliga zum Einsatz.

Besonderes Terodde-Tor im Weserstadion

Im Duell der Vorsaison erzielte Simon Terodde einen ganz besonderen Treffer an der Weser. Sein zwischenzeitliches 1:0 in Bremen am 20. November 2021 war sein 154. Tor in der Zweiten Liga – damit sicherte sich der Stürmer den alleinigen Rekord als bester Knipser im deutschen Unterhaus. Wirklich freuen konnte sich der Angreifer beim Schlusspfiff allerdings nicht über die frisch errungene Bestmarke. Denn: Bremen glich in der neunten Minute der Nachspielzeit durch einen unberechtigten Elfmeter noch aus, sodass die Partie 1:1-Unentschieden endete.