Rabbi Matondo: Dann wird der Torerfolg ganz sicher kommen

Beim Derbysieg durfte Rabbi Matondo in der Schlussphase mitwirken, im Heimspiel gegen den FC Augsburg kam der walisische Nationalspieler für eine halbe Stunde zum Einsatz - und wusste in dieser zu gefallen. Fast hätte sich der 18-Jährige am Sonntag (5.5.) gar mit dem Siegtreffer belohnt.

Erst scheiterte Matondo in der 80. Minute nach schönem Zusammenspiel mit Breel Embolo, weil sich FCA-Mittelfeldspieler Rani Khedira noch in den Schuss des Schalker Offensivspielers warf. 60 Sekunden später lenkte dann Torwart Gregor Kobel Matondos Versuch aus kurzer Distanz über die Querlatte. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, aber noch glücklicher wäre ich natürlich, wenn ich einen Treffer erzielt hätte“, sagt Matondo über seinen ersten Auftritt in der VELTINS-Arena seit dem Spiel gegen den SC Freiburg am 16. Februar. „Ich hätte selbst einen Treffer erzielen können“, weiß der Teenager, der sich aber sicher ist: „Mit jeder Minute auf dem Platz und jedem harten Training, das ich absolviere, lerne ich dazu – und dann wird der Torerfolg ganz sicher kommen.“

S04 fehlte gegen Augsburg Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor

Über das Resultat gegen Augsburg sei er enttäuscht. „Wir hätten mindestens einen Treffer erzielen können und das Spiel gewinnen müssen“, blickt Matondo auf die 90 Minuten gegen den FCA zurück. Die mangelnde Chancenverwertung sei den Königsblauen in dieser Partie zum Verhängnis geworden. „Wir waren nicht abgebrüht genug vor dem gegnerischen Tor“, sagt der Youngster, der hofft, dass sich dies in den verbleibenden beiden Bundesliga-Partien bei Bayer Leverkusen und gegen den VfB Stuttgart ändern wird.

Wenn ich noch mehr Erfahrungen sammle, dann werde ich aus diesen lernen, um in solchen Momenten die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Rabbi Matondo

Matondo will sich bei den Königsblauen Stück für Stück weiterentwickeln, um Situationen wie in der 68. Minute noch besser zu lösen. Matondo ließ nach einem abgewehrten FCA-Eckball dank seiner enormen Sprintgeschwindigkeit die Gegenspieler sehenswert stehen, sprintete mit dem Ball am Fuß von Strafraum zu Strafraum, kam aber im Augsburger Sechzehner nicht mehr zum Abschluss. „Am Ende hatte ich zu viele Gedanken im Kopf, was ich machen könnte“, ärgert sich Matondo, der aber auch weiß: „Wenn ich noch mehr Erfahrungen sammle, dann werde ich aus diesen lernen, um in solchen Momenten die richtigen Entscheidungen zu treffen.“

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