Sascha Riether: Bei uns entwickelt sich etwas

Der neue Koordinator der Lizenzspielerabteilung war zufrieden mit dem Auftakt in die neue Spielzeit. Schließlich hat Sascha Riether als aktiver Kicker schon ganz andere Saisonstarts erlebt. Auf schalke04.de spricht der 36-Jährige über den Auftritt der Mannschaft bei Borussia Mönchengladbach, die Spielweise der Knappen und die anstehende Aufgabe.

Sascha Riether über …

… den Punktgewinn im BORUSSIA-Park:
Der Start in die Saison war schon einmal besser als im Jahr zuvor. In meinen vier Spielzeiten auf Schalke habe ich es leider gleich zweimal erleben müssen, dass man nach fünf Spieltagen noch immer mit leeren Händen dasteht.

… den Auftritt der Königsblauen:
Abgesehen vom Ergebnis, mit dem wir gut leben können, hat man gesehen, dass sich bei uns etwas entwickelt, dass etwas zusammenwächst. Wir sind aber noch am Anfang, es ist ein kleines Pflänzchen, das noch wachsen muss. Trotzdem hätten wir mit ein bisschen Glück sogar in Führung gehen können. Und das wäre zu diesem Zeitpunkt der Partie nicht einmal unverdient gewesen. Nach der Pause hatten wir wiederum Glück, dass Alassane Plea nur den Pfosten getroffen hat.

Ich finde es wichtig, dass die Fans erkennen, dass jeder Spieler alles raushaut.

Sascha Riether

… die Spielweise:
Wir haben Lust, die Bälle zu erobern. Die Laufwege waren ebenfalls gut. Im Offensivspiel hat aber noch zu häufig der letzte Pass gefehlt. Teilweise war es nur eine Fußspitze. Daran müssen wir noch arbeiten. Aber ich finde es wichtig, dass die Fans erkennen, dass jeder Spieler alles raushaut.

… die Kadergröße in Mönchengladbach:
Seit dieser Spielzeit können wir einen 20er-Kader benennen. Zuvor durften maximal 18 Spieler im Aufgebot stehen. Aktuell fehlen uns leider einige Jungs verletzt, deshalb sind wir nur mit 17 Spielern angereist. Wir hätten natürlich künstlich auffüllen können, aber das macht aus meiner Sicht nicht viel Sinn. Für Alessandro Schöpf zum Beispiel war es sicherlich wichtiger und besser, in der U23 Spielpraxis zu sammeln als in der Bundesliga auf der Bank zu sitzen.

… das erste Heimspiel:
Gegen Bayern München ist es immer schwer. Aber ich habe im Fußball schon viel erlebt und weiß, dass alles möglich ist. Wir werden uns definitiv nicht verstecken. Gerade, weil wir vor unseren Fans in der VELTINS-Arena spielen. Wichtig wird sein, gut zu verteidigen und vorne im richtigen Moment zuzuschlagen.

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