Suat Serdar: Unendlich stolz darauf, dass ich das erreicht habe

Seit vergangener Woche darf sich Suat Serdar deutscher A-Nationalspieler nennen. Beim 2:2-Unentschieden im Freundschaftsspiel gegen Argentinien am 9. Oktober feierte der 22-Jährige sein Länderspiel-Debüt. „Es war eine sehr schöne Erfahrung und es hat viel Spaß gemacht, dabei gewesen zu sein. Ich bin unendlich stolz darauf, dass ich das erreicht habe“, sagt Serdar, der allen seinen Dank aussprach, „die mich auf dem Weg zu diesem Ziel unterstützt haben“.

Er sei kurz vor seinem Debüt „schon ein wenig nervös“ gewesen, verrät der Mittelfeldspieler der Königsblauen. Doch als er auf dem Platz stand, habe er den Moment einfach nur genossen. „Es fühlt sich sehr gut an, Nationalspieler zu sein“, lässt Serdar einen Einblick in sein Seelenleben zu. „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, dass ich mit dem Einsatz in der A-Nationalmannschaft belohnt wurde, da ich seit der U16 für den DFB auflaufe“, fährt der S04-Profi fort, der von einer „unbeschreiblichen Woche“ spricht, aber auch weiß: „Ich darf mich darauf nicht ausruhen, sondern muss weiter an mir arbeiten.“

Ich darf mich darauf nicht ausruhen, sondern muss weiter an mir arbeiten.

Suat Serdar

Von den Teamkollegen in der Nationalmannschaft sei er sehr gut aufgenommen worden, sagt Serdar. „Sie haben mich umarmt und mich gefragt, wie es mir geht. Ich bin froh, dass sie mir das so einfach gemacht haben.“

Rede beim Abendessen gehalten

Nach seinem ersten Länderspieleinsatz, dem vier Tage später beim 3:0-Erfolg in Estland der zweite folgen sollte, habe er am Abend beim Essen eine kurze Rede halten müssen, verrät der ehemalige Mainzer. „Ich habe mich bedankt, dass ich so gut aufgenommen wurde und gesagt, dass ich glücklich bin, mein Debüt gegeben zu haben“, sagt Serdar.

Dass er diesen großen Meilenstein in seiner Karriere erreicht hat, habe er auch seinen Teamkollegen im Verein zu verdanken, betont Serdar. „Ich profitiere auch von der guten Leistung der Mannschaft“, sagt der 22-Jährige, der in dieser Bundesligasaison bereits dreimal – und damit einmal mehr als in der gesamten Vorsaison – für die Königsblauen traf. Serdar: „Ich schalte mich mehr in die Offensive ein, stehe häufig richtig und treffe die Bälle dann auch gut, sodass sie reingehen. Ich wollte torgefährlicher werden – und ich bin froh, dass es so gut klappt.“

Ich schalte mich mehr in die Offensive ein, stehe häufig richtig und treffe die Bälle dann auch gut, sodass sie reingehen.

Ab sofort gelte es aber, wieder für die blau-weißen Farben Gas zu geben. „Dann wird man sehen, ob der Bundestrainer mich beim nächsten Mal wieder nominieren wird oder nicht“, sagt Serdar. „Jetzt zählt der Verein – und im Verein muss man seine Leistung bringen.“

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

200331_dfl

DFL-Beschluss: Spielbetrieb wird mindestens bis zum 30. April ausgesetzt

Bei der am Dienstag (31.3.) per Video-Konferenz abgehaltenen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga wurde entschieden, dass der Spielbetrieb aufgrund der andauernden Corona-Pandemie mindestens bis zum 30. April dieses Jahres ausgesetzt wird. Damit wird der Empfehlung des DFL-Präsidiums aus der Vorwoche gefolgt. Das gab DFL-Geschäftsführer Christian Seifert bekannt.

2003_13_derby

Revierderby kurzfristig verlegt

Der kommende Spieltag der 1. und 2. Bundesliga und damit auch das für Samstag (14.3.) geplante Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 ist von der Deutschen Fußball Liga (DFL) kurzfristig verlegt worden.

190905_bvbs04

#BVBS04: Infos rund ums Spiel

Der 26. Spieltag in der Bundesliga steht an: schalke04.de hat alle relevanten Informationen zum Duell mit Borussia Dortmund am Samstag (14.3., 15.30 Uhr) zusammengestellt. Die Schwarzgelben liegen derzeit mit 51 Punkten und einem Torverhältnis von 68:33 auf dem zweiten Tabellenplatz.

Lucien Favre

Borussia Dortmund: Zwei Ziele verpasst, ein drittes weiterhin im Blick

Nach der knapp verpassten Meisterschaft im Vorjahr stapelte Borussia Dortmund vor der Saison nicht tief, sondern formulierte bewusst seine ambitionierten Ansprüche. „Unser Ziel muss es sein, ganz oben zu stehen und auch im DFB-Pokal und in der Champions League besser abzuschneiden“, meinte Kapitän Marco Reus vor dem Start in die laufende Spielzeit.