Weston McKennie: Ohne Fußball keine gute Laune

Es war eine Schocknachricht, die den FC Schalke 04 am 22. März in den Morgenstunden ereilte: Weston McKennie musste beim Länderspiel der USA gegen Ecuador verletzt ausgewechselt werden. Wenige Stunden später lieferte eine Untersuchung die bittere Diagnose: Ruptur des vorderen Außenbandes und der äußeren Kapsel.

„Die Verletzung war schmerzhaft. Ich konnte zunächst gar nicht richtig laufen, weil mein Fuß extrem angeschwollen war“, erinnert sich McKennie. Seit wenigen Tagen ist der Mittelfeldmann aber zurück auf dem Trainingsplatz. Dabei zeigt sich der 20-Jährige extrem engagiert. „Wenn ich nicht Fußball spielen kann, bekomme ich phasenweise schlechte Laune. Für mich war es eine harte Zeit. Mein Umfeld hat mich aber stets wiederaufgebaut und mich ermutigt. Nun bin ich einfach glücklich, dass ich wieder dabei bin“, so McKennie.

Unsere medizinische Abteilung hat super mit mir gearbeitet.

Weston McKennie

Der US-Amerikaner erklärt, dass er sich wieder gut fühle und keinerlei Schmerzen mehr habe. Sollte Huub Stevens ihn für den Kader am Samstag (20.4.) gegen die TSG 1899 Hoffenheim nominieren, wäre McKennie bereit. „Ich will der Mannschaft helfen. Selbst wenn es nur von der Bank aus ist“, sagt er.

Dass er keine vier Wochen nach der Verletzung bereits wieder fit ist, sei vor allem der medizinischen Abteilung der Königsblauen zu verdanken. „Die Jungs haben super mit mir gearbeitet“, lobt McKennie. Das Trainerteam habe ihn ebenfalls gepusht, ohne dabei Druck aufzubauen.

Und auch die Mannschaft habe ihm Kraft gegeben, berichtet der Mittelfeldmann. „Viele meiner Mitspieler haben mir nach meiner Verletzung sofort getextet und gute Besserung gewünscht. Das hat mir ein gutes Gefühl gegeben.“ Darüber hinaus gab es auch Genesungswünsche von einem ehemaligen Weggefährten. McKennie: „Naldo hat sich gemeldet und sich erkundigt, wie es mir geht. Das fand ich sehr schön.“

Ein ausführliches Interview mit Weston McKennie gibt es auf Schalke TV

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