Bastian Oczipka: Nervosität in Freude umwandeln

2541 Tage nach seinem letzten Spiel in der Champions League darf Bastian Oczipka gegen Manchester City am Mittwoch (20.2., 21 Uhr, live auf DAZN) wieder auf einen Einsatz in der europäischen Königsklasse hoffen. „Es kribbelt“, sagt der Linksfuß, der im vergangenen Sommer an der Leiste operiert worden war und deshalb nicht auf der offiziellen Spielberechtigungsliste für die Vorrunde des Wettbewerbs stand.

„Es war nicht unbedingt damit zu rechnen, dass ich während der Gruppenphase schon wieder hundertprozentig fit sein werde“, erklärt der 30-Jährige, der Mitte November früher als geplant sein Comeback feiern konnte. „Wenn ich erst im Dezember wiedergekommen wäre, hätte ich einen Platz blockiert.“

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Manchester als Kollektiv stoppen

Dementsprechend groß ist die Vorfreude nun, dass gegen Manchester City nach drei Champions-League-Spielen im Trikot von Bayer Leverkusen in der Saison 2011/2012, allesamt als Einwechselspieler, das erste Königsklassen-Duell in Königsblau bevorsteht. Vor dem Tabellenführer der englischen Premier League hat Oczipka größten Respekt. „Unser Gegner hat eine brutale Offensive“, weiß er. „Um Manchesters Angriffsreihe zu stoppen, müssen wir als Team gut verteidigen.“

Wir haben letztes Jahr als Mannschaft hart dafür gearbeitet, solche Spiele bestreiten zu dürfen.

Bastian Oczipka.

Dass die Citizens die Favoritenrolle innehaben, ist Oczipka bewusst. Gleichzeitig betont er aber auch: „Trotzdem stehen sie nicht schon vor dem Anpfiff im Viertelfinale. Beide Duelle müssen erst einmal gespielt werden“, erklärt der Linksfuß. „Natürlich sind wird der Außenseiter, trotzdem rechnen wir uns etwas aus. Gerade zu Hause mit unseren Fans im Rücken haben wir noch einmal zusätzliche Energie.“

Oczipka berichtet, dass er die Partie genießen wolle. „Wir haben letztes Jahr als Mannschaft hart dafür gearbeitet, solche Spiele wie jetzt gegen Manchester City bestreiten zu dürfen“, meint er und gibt zu, dass er schon ein wenig nervös sei. „Das bin ich aber bei jedem anderen Spiel auch. Das gehört einfach dazu, das braucht man als Fußballer. Ich wandle diese Nervosität stets in Freude um.“

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