Domenico Tedesco: Freue mich auf ein Fußballfest

Nach 1288 Tagen ohne Königsklassen-Fußball ist der FC Schalke 04 zurück in der Champions League. Zum Auftakt der Gruppenphase empfangen die Knappen am Dienstag (18.9.) um 21 Uhr den FC Porto in der VELTINS-Arena. Für das Kräftemessen mit dem portugiesischen Meister sind weiterhin Tickets erhältlich. Die Tageskassen West und Ost öffnen daher am Spieltag um 18.30 Uhr.

„Das wird ein Fußballfest für Schalke. Und ich bin froh, dass ich ein Teil davon sein darf“, erklärt Chef-Trainer Domenico Tedesco, der ebenso wie Sportvorstand Christian Heidel und viele Spieler erstmals als direkt Beteiligter der Champions-League-Hymne vor dem Anpfiff lauschen darf.

Die Vorfreude auf das Duell mit den Portugiesen lässt sich der Coach nach den drei Niederlagen in der Bundesliga deshalb auch nicht nehmen. „Natürlich wurmen uns die jüngsten Ergebnisse. Aber die Champions League ist ein neuer Wettbewerb, es geht bei Null los – und wir haben uns diese Spiele durch unsere Auftritte in der Vorsaison einfach verdient“, unterstreicht er.

Respekt vor Königsklassen-Dauergast

Vor dem Gegner hat Tedesco großen Respekt, denn „der FC Porto ist Dauergast in der Champions League“. In der Tat: Die „Drachen“ zählen seit Einführung des Wettbewerbs in der Saison 1992/1993 zu den regelmäßigen Teilnehmern der europäischen Königsklasse, sie starten bereits zum 23. Mal in der Gruppenphase und sind damit neben Real Madrid und dem FC Barcelona am häufigsten dabei gewesen.

Die Champions League ist ein neuer Wettbewerb, es geht bei Null los.

Domenico Tedesco

Die Spielweise des 28-fachen portugiesischen Meisters hat Tedesco gemeinsam mit seinem Trainerstab ausführlich analysiert. Die Erkenntnisse haben den Chef-Trainer der Königsblauen in seiner Meinung bestärkt, dass der FC Porto in der insgesamt ausgeglichenen Gruppe leicht favorisiert ist.

„Unser Gegner tritt in seinem 4-4-2- und manchmal auch 4-2-3-1-System sehr kompakt auf, verfügt über zwei bullige Stürmer mit einer guten Präsenz im Strafraum und ist gerade nach Flanken sehr gefährlich“, so der 33-Jährige, der meint: „Von der Spielweise kann man Porto ein bisschen mit Atletico Madrid vergleichen.“ Tedesco verrät aber auch, dass er ebenfalls einige Schwächen im Team von Chef-Trainer Sergio Conceicao erkannt habe. „Aber die werde ich nicht nennen, denn sonst weiß der Gegner bereits, welchen Ansatz wir wählen werden.“

Konoplyanka wieder eine Option

Bei seinen Planungen für die Startelf kann Tedesco wieder auf Yevhen Konoplyanka zurückgreifen. Der ukrainische Nationalspieler hatte in Mönchengladbach aufgrund einer Rotsperre gefehlt. Beim Personal, das dem Coach zur Verfügung steht, wird sich ansonsten nicht viel verändern. „Glücklicherweise sind keine neuen Verletzungen dazugekommen“, erklärt der Fußballlehrer. „Es fehlen einzig die Spieler, die zuletzt bereits ausgefallen sind.“

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