Nabil Bentaleb: Spüre eine sehr positive Entwicklung

Aus seiner Enttäuschung über den durchwachsenen Saisonstart mit fünf Niederlagen in der Bundesliga macht Nabil Bentaleb kein Geheimnis. „Das hat schon an mir genagt“, gibt der Mittelfeldspieler zu. Trotz der Negativserie habe die Mannschaft aber stets an sich geglaubt und weiter hart gearbeitet. Dies sei in den vergangenen Wochen belohnt worden. „Ich spüre eine positive Entwicklung bei uns“, unterstreicht der Algerier.

Jedes Erfolgserlebnis gebe neues Selbstvertrauen. Deshalb verwundert es nicht, wenn Bentaleb sagt: „Das 5:2 gegen Nürnberg tat sehr gut!“ Es sei aber nicht allein der Kantersieg gegen den Club, der ihn positiv für die kommenden Aufgaben stimmt. „Ich finde, dass wir auch schon in den Wochen zuvor gute Leistungen gezeigt haben – gerade in der Champions League.“ In diesem Wettbewerb sind die Knappen noch ungeschlagen.

Und wenn es nach Bentaleb geht, soll dies auch nach dem Kräftemessen mit dem FC Porto am Mittwoch (28.11.) so bleiben. „Wir werden alles geben“, verspricht der 24-Jährige, der im Estadio do Dragao mit Yacine Brahimi auf einen Mitspieler aus der algerischen Nationalelf trifft. „Er ist ein sehr guter Freund von mir. Aber in den 90 Minuten wird die Freundschaft ruhen. Da habe ich nur ein Ziel: Yacine bezwingen“, so der Mittelfeldakteur.

Die hohe Belastung ist nicht negativ. Wir sind alle Hochleistungssportler und lieben es, wenn wir uns beweisen können.

Nabil Bentaleb

Bentaleb rechnet sich gute Chancen aus, gegen den portugiesischen Meister wie schon in den Vorwochen in der Startelf zu stehen. Ob auch der Sechs oder der Acht, das ist für ihn nebensächlich. „Ich möchte meinem Team einfach helfen. Der Coach setzt mich dabei auf der Position ein, auf der ich meine Stärken am besten ausspielen kann“, erklärt er. Wichtig sei es, dass Domenico Tedesco vor jeder Partie mit ihm über die Aufgaben auf dem Platz spreche. Bentaleb: „Das gibt mir ein gutes Gefühl.“

Dass seiner Mannschaft bis Weihnachten noch sieben Spiele bevorstehen und dies entsprechend viel Kraft kosten werde, weiß Bentaleb. Er betont aber auch: „Die hohe Belastung ist nicht negativ. Wir sind alle Hochleistungssportler und lieben es, wenn wir uns beweisen können. Zudem haben wir in der Vorsaison hart gearbeitet, damit wir in die Champions League einziehen. Diese Spiele sind eine Belohnung für jeden Fußballer.“

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