S04 in Istanbul gelandet - Respekt, aber keine Angst

Merhaba Istanbul! Der königsblaue Tross ist am Dienstag (23.10.) um 14.55 Uhr Ortszeit sicher in der türkischen Metropole gelandet. Chef-Trainer Domenico Tedesco freut sich auf das Kräftemessen mit Galatasaray Istanbul, weiß aber gleichzeitig um die Schwere der Aufgabe im Türk Telekom Stadion.

„Das wird nicht einfach“, ahnt der Coach vor dem Spiel, das am Mittwoch (24.10.) um 21 Uhr deutscher Zeit angepfiffen wird. „Dort erwartet uns eine beeindruckende und lautstarke Kulisse. Wir wollen und werden uns aber trotzdem nicht verstecken, sondern mutig auftreten.“

Ich habe mir ein paar Spiele angesehen - da geht’s zünftig zu.

Christian Heidel

Auch Christian Heidel weiß um die Atmosphäre am Bosporus. „Ich habe mir ein paar Spiele angesehen – da geht’s zünftig zu“, berichtet der Sportvorstand. „Wir müssen versuchen, aus Respekt Freude zu machen auf etwas ganz Spezielles, das uns da erwartet. Solch eine Kulisse haben noch nicht allzu viele von uns erlebt. Wir müssen in die Köpfe der Spieler hineinbekommen, dass sie sich auf diese Atmosphäre, die uns gegenüber nicht so freundlich sein wird, freuen. Angst dürfen wir nicht haben.“ Als Ziel definiert der 55-Jährige: „Wir sind in Istanbul, um einen großen Schritt weiterzugehen.“

Letztes Duell in Istanbul endete 1:1

Für die Knappen wird es bereits das zweite Gastspiel im Türk Telekom Stadion sein. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions-League-Saison 2012/2013 errang der S04 ein 1:1-Unentschieden am Bosporus. Seit dieser Partie hat sich allerdings vieles verändert: Einzig Ralf Fährmann, der an jenem Abend im Februar auf der Ersatzbank Platz nehmen musste, zählte seinerzeit bereits zum königsblauen Aufgebot. Zwischen den Pfosten stand damals Timo Hildebrand, Torschütze zum 1:1-Endstand war Jermaine Jones.

Fährmann wird auch dieses Mal nicht spielen. Der Torhüter, der zuletzt gegen Werder Bremen bereits passen musste, laboriert an einer Muskelverletzung im Adduktorenbereich und ist daher nicht mit in die türkische Metropole gereist. Für ihn wird erneut Alexander Nübel zwischen den Pfosten stehen. „Es hat aber niemand Bedenken, wenn Alex im Tor steht“, sagt Tedesco. Schließlich verfüge der Keeper dank zahlreicher Einsätze in der deutschen U21-Auswahl über Spielpraxis und habe seine Sache gegen Bremen gut gemacht. Neben Fährmann muss Königsblau auch auf Naldo verzichten. Der Brasilianer plagt sich mit einem Infekt.

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