Steven Skrzybski: Sehr lange auf dieses Gefühl gewartet

Als Fan hat Steven Skrzybski schon viele Champions-League-Abende vor dem heimischen Fernseher verbracht. Am Mittwoch (24.10.) durfte der Offensivmann bei der torlosen Punkteteilung bei Galatasaray Istanbul selbst mitwirken - erstmals in einem Pflichtspiel im blau-weißen Trikot, und das direkt in der Königsklasse.

„Es war ein mega Gefühl, auf das ich sehr lange gewartet habe“, sagt der 25-Jährige, der bis zur Partie in der türkischen Metropole aufgrund einer Muskelverletzung im bisherigen Saisonverlauf noch nicht zum Einsatz gekommen war. „Ich bin glücklich und froh, dass ich nach der Zwangsspause endlich mein Pflichtspieldebüt im S04-Trikot feiern konnte.“

Die Atmosphäre war der Wahnsinn.

Steven Skrzybski

Beinahe hätte sich Skrzybski sogar in die Torschützenliste eingetragen. Kurz vor dem Abpfiff gelang es ihm aber nicht, Galatasarays Schlussmann Fernando Muslera zu überwinden. Dennoch wird sich der Angreifer stets gerne an seinen Kurzeinsatz – Skrzybski wurde in der 77. Minute eingewechselt – zurückerinnern. „Die Atmosphäre war der Wahnsinn“, meint er. Davon habe sich die Mannschaft aber nicht verunsichern lassen. Ganz im Gegenteil: „Wir standen defensiv sehr ordentlich, hatten vorne unsere Chancen. Leider haben wir die Dinger nicht gemacht. Insgesamt müssen wir ein Stück weit kaltschnäuziger werden.“

Etwas ärgerlich sei es gewesen, dass der Schiedsrichter in der 13. Minute nicht auf den Elfmeterpunkt gezeigt habe. „Meiner Meinung nach hätten wir nach dem Foul an Kono einen Strafstoß bekommen müssen“, meint er. Allzu sehr hadern will er mit dieser Entscheidung aber auch nicht. „Insgesamt baut uns die Leistung in Istanbul auf!“, so Skrzybski.

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