Benito Raman: Ruhig geblieben und unsere Qualitäten auf den Platz gebracht

Den Ball in der eigenen Hälfte angenommen, seinen Gegenspielern enteilt – und die Kugel durch die Beine von Rune Jarstein ins Tor bugsiert: Benito Raman war am Dienstagabend (4.2.) mit seinem spektakulären Treffer zum 3:2 gegen Hertha BSC in der 115. Minute der umjubelte Mann im Team der Königsblauen.

Nach Ramans Tor gab es bei den Knappen kein Halten mehr, eine Jubeltraube entstand rund um den Belgier, der mit seinem dritten DFB-Pokaltor in dieser Saison das königsblaue Comeback nach 0:2-Rückstand perfekt machte. „Ich bin sehr glücklich über meinen Treffer. In dieser Szene habe ich eine meiner Qualitäten – den tiefen Lauf mit viel Tempo – abgerufen“, beschreibt Raman die Situation, als er von Juan Miranda bedient wurde und den Konter letztlich eiskalt verwertete.

Trotz 0:2-Rückstands die Ruhe bewahrt

Raman, der in der 60. Minute ins Spiel kam, bezeichnet die mehr als 120 Minuten gegen Hertha BSC als eine unterhaltsame Partie. Einer der Schlüssel zum Sieg sei gewesen, dass die Mannschaft trotz des Zwei-Tore-Rückstands ihren Matchplan nicht aufgegeben habe. „Wir sind ruhig geblieben und haben in der zweiten Hälfte unsere Qualitäten auf den Platz gebracht“, sagt Raman, der, und mit dieser Meinung stand er am Dienstagabend nicht allein, von einem verdienten Sieg für den S04 sprach.

Unser Ziel ist es, das Finale in Berlin zu erreichen.

Benito Raman

„Unser Ziel ist es, das Finale in Berlin zu erreichen“, gibt der 25-Jährige die klare Marschroute für Viertel- und hoffentlich auch Halbfinale vor, weiß aber auch: „Egal, auf wen wir treffen werden, uns stehen schwere Spiele bevor.“

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