David Wagner: Dieses Spiel hilft uns in unserer Entwicklung

3:0 geführt - und am Ende doch noch um das Weitergekommen im DFB-Pokal gezittert: Die Königsblauen erlebten am Dienstagabend (29.10.) bei Arminia Bielefeld eine Achterbahn der Gefühle. Nach dem Match war die Erleichterung beim Trainer und den Spielern merklich zu spüren. schalke04.de hat die Stimmen zum Spiel notiert.

David Wagner:

Dieses Ende hatte sich 70 Minuten lang nicht angedeutet, unsere erste Hälfte war sehr, sehr gut. Da war Zug drin, wir hatten viele klare Torchancen und hätten sogar noch höher führen müssen. Wir wollten es in den zweiten 45 Minuten routiniert zu Ende spielen – das haben wir bis zur 70. Minute auch gemacht – und wenn möglich, einen vierten Treffer nachlegen. Das ist uns nicht gelungen und dann passiert hier in Bielefeld das, was in Bielefeld eintreten kann. Sicherlich hatten wir hintenraus auch das notwendige Glück. Letztlich ist das Glück bei den Tüchtigen – und wir waren heute tüchtig. Nichtsdestotrotz war es ein verdienter Sieg, denn die erste Halbzeit war sehr gut. Wir entwickeln uns weiter, dieses Spiel hilft uns, denn die Jungs wissen jetzt, dass auch ein 3:0 seriös zu Ende gebracht werden muss und eine Partie mit einem Anschlusstreffer ganz schnell kippen kann. Über die letzten 20 Minuten werden wir genauso reden wie über die ersten 70. Letztlich zählt im Pokal nur das Weiterkommen – und das Weiterkommen ist in der Summe verdient.

Uwe Neuhaus:

Natürlich bin ich etwas enttäuscht über die erste Hälfte. Da hat uns Schalke deutlich die Grenzen aufgezeigt. Wir wollten dann wieder ins Spiel finden und haben es vorsichtiger versucht. Mit dem 1:3 war der Glaube wieder da, mit dem 2:3 war alles wieder drin. Unser Ziel war es, dass die Zuschauer ein schönes Spiel sehen und ich hoffe, dass sie trotz unseres Ausscheidens zufrieden nach Hause gehen.

Ozan Kabak:

Ich freue mich, dass ich zum ersten Mal von Beginn an für Schalke gespielt habe. Ich danke dem Trainer, dass er mir diese Chance gegeben hat. Wir haben in den ersten 70 Minuten sehr stark gespielt, aber dann zu einfache Gegentreffer kassiert. Bielefeld hat es in den letzten 20 Minuten dann auch sehr gut gespielt. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Ich will dem Trainer zeigen, wie gut ich bin.

Alexander Nübel:

Unsere ersten 60 Minuten waren sehr gut. Wir waren darauf vorbereitet, dass es ein schweres Spiel für uns werden wird. Als wir das Gegentor bekommen haben, war für mich klar, dass es für uns noch einmal eng werden kann – vor allem bei dieser Kulisse. So ist es am Ende auch gekommen. Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind, aber die letzten 20 Minuten waren wahrlich nicht die besten von uns in dieser Saison, da waren wir zu passiv und haben die Bälle nicht mehr in die Tiefe gespielt.

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