Domenico Tedesco: Tore machen und nach 90 Minuten gewinnen

Der FC Schalke 04 gastiert am Mittwoch (31.10.) um 18.30 Uhr beim 1. FC Köln und kämpft im DFB-Pokal um den Einzug ins Achtelfinale. Chef-Trainer Domenico Tedesco freut sich auf das Match beim Zweitligisten und gibt die Zielrichtung für das Duell vor: „Wir wollen unsere Tore machen und das Spiel nach 90 Minuten gewinnen.“

Tedesco lässt aber durchblicken, dass die Mannschaft „auf alles gefasst“ sei – dementsprechend auch auf eine Verlängerung oder gar ein Elfmeterschießen. Damit es mit einem königsblauen Sieg nach 90 Minuten klappt, soll ein Makel aus den vergangenen Partien abgestellt werden. „Die Tore fehlen uns“, gibt der 33-Jährige unumwunden zu, betont aber zugleich, dass sich seine Mannschaften in Partien, in denen sie gut nach vorne spiele – wie beispielsweise in der Vorwoche in Istanbul – einige gefährliche Chancen erarbeite.

Dass wir in Richtung gegnerisches Tor noch Luft nach oben haben, ist klar.

Domenico Tedesco

Nach dem schwachen Saisonstart mit fünf Niederlagen in Serie sei es wichtig gewesen, die Stabilität in der Abwehr zurückzugewinnen. „Wenn wir defensiv gut stehen, ist das ein kleiner Schritt nach vorne. Dass wir in Richtung gegnerisches Tor noch Luft nach oben haben, ist klar“, sagt Tedesco.

Mit welcher spielerischen Ausrichtung er den kommenden Gegner knacken will, verrät der Coach nicht. Dafür lobt er die Kölner, die über gute Spieler und vor allem gefährliche Angreifer verfügen würden. Er selbst freue sich auf das Match, „weil K.o.-Spiele immer etwas ganz Besonderes sind“.

Rudy wieder fit, Fährmann fällt weiterhin aus

Sebastian Rudy, der beim 0:0 in Leipzig noch wegen eines grippalen Infekts fehlte, steht für das Pokalspiel wieder zur Verfügung. Anders sieht es beim Kapitän aus. „Bei Ralf Fährmann wird es noch ein paar Tage dauern“, erklärt Tedesco. „Die Muskelverletzung ist verheilt, er hat keine Schmerzen, aber wir wollen da kein Risiko eingehen.“

Neben Rudy gehört auch der zweite deutsche Nationalspieler der Knappen in Köln zum Kader. Nur auf welcher Position Mark Uth zum Einsatz kommen wird, verrät Tedesco nicht. „Mark hat mir in Istanbul auf der Acht sehr gut gefallen. Er hat es aber in Leipzig in der Spitze auch sehr gut gemacht“, betont der Chef-Trainer, der mehrere Stärken des gebürtigen Kölners hervorhebt. „Er ist in Leipzig in die Tiefe gelaufen, kann den Ball gegen robuste Spieler behaupten, weil er technisch gut ist und einen sauberen ersten Kontakt hat“, so Tedesco, der ergänzt: „Er ist immer wieder anspielbar und einer, der den Ball will – das brauchen wir auch im Mittelfeld.“

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