Guido Burgstaller: Auf diese Leistung können wir aufbauen

Sein Einsatz im Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München hatte sich bereits vor dem Spiel abgezeichnet. „Guido hat sich in den vergangenen Tagen im Training sehr reingehängt“, hatte Chef-Trainer David Wagner im Zuge der Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel über Burgstaller gesagt, der die Knappen gegen den Rekordmeister und Titelverteidiger als Kapitän aufs Feld führen durfte.

Der Angreifer zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen während der 90 Minuten zurück. Als einzige Spitze im 5-4-1-System lief der Österreicher die gegnerische Abwehr immer wieder an, zudem strahlte er mehrfach Torgefahr aus. Zweimal fehlten nur wenige Zentimeter für einen Torerfolg. Nach zwölf Minuten setzte Burgstaller den Ball nach einer McKennie-Hereingabe mit einer artistischen Flugeinlage an die Latte. Wenig später vollendete der Stürmer erfolgreich, stand dabei aber knapp im Abseits.

Latte und knapp im Abseits

„Ich war zweimal ganz nah dran“, ärgert sich der 30-Jährige, dass er seine Mannschaft nicht mit 1:0 in Führung schießen konnte. „Gegen die Bayern bekommst du normalerweise nicht allzu viele Chancen. Wenn du sie schlagen willst, musst du deine Möglichkeiten nutzen. Wir hätten die Münchner packen können.“

Ich war zweimal ganz nah dran.

Guido Burgstaller

Burgstaller weiß, dass man sich im Fußball für Niederlagen nichts kaufen kann. Gleichwohl seien die 90 Minuten gut für die Köpfe gewesen. „Die Enttäuschung über das Ausscheiden ist natürlich größer als das Gefühl, dass wir als Mannschaft ein gutes Spiel gemacht haben. Wir haben in unserer nicht ganz einfachen Situation wirklich alles rausgehauen und einen echten Kampf gezeigt. Das war alles andere als einfach für die Bayern“, resümiert der Rechtsfuß. „Wenn wir gegen Hoffenheim so auftreten, holen wir auch in der Liga wieder drei Punkte.“

Der Stürmer hofft, dass er in den kommenden Wochen weitere Einsätze bekommt. „Für mich ist jedes Spiel im Schalke-Trikot etwas ganz Besonderes“, erklärt Burgstaller. „Ich werde weiter Gas geben und will der Mannschaft helfen.“

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