Max Meyer: Habe erst spät gesehen, dass er drin ist

Der eine traf zum 1:0, der andere hielt seinen Kasten sauber. Dementsprechend zufrieden waren Max Meyer und Kapitän Ralf Fährmann nach dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals. schalke04.de hat die Aussagen des Duos notiert.

Max Meyer:

Wir standen in der Defensive sehr gut und haben die Konter der Kölner immer schnell abgefangen. In der ersten Halbzeit haben wir es verpasst, uns Chancen herauszuspielen. Das wurde in der zweiten Halbzeit besser. Da haben wir Lösungen gefunden und waren kreativer im Spiel nach vorne. Wenn wir unsere Chancen besser genutzt hätten, wäre auch ein höherer Sieg möglich gewesen. Wir sind dennoch hochzufrieden. Bei meinem Tor wollte ich den Ball zumindest in die Richtung köpfen. Dass er sich dann am Ende in die lange Ecke gesenkt hat, war natürlich umso schöner. Ich wollte ihn verlängern und habe auch erst relativ spät gesehen, dass er drin ist.

Ralf Fährmann:

Phänomenal, wie Max sich beim Tor hochgeschraubt hat. Er hat in seiner typischen Art getroffen. Nein, Spaß beiseite (lacht). Er hat sich mit diesem schönen Tor belohnt für seine Leistungen. Es freut mich unglaublich für ihn. Das ist einfach das Gesicht des Max Meyer in dieser Saison. Er kämpft wahnsinnig und wirft sich in jeden Zweikampf. Das hat er sich mehr als verdient. Insgesamt muss man der Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Wir haben die Aufgabe sehr souverän gelöst. Köln hatte kaum Chancen. Leider haben wir das 2:0 oder 3:0 verpasst. Dennoch hat sich jeder reingeworfen. Der Sieg ist hochverdient. Mit den Emotionen, mit dieser Leidenschaft müssen wir auch in der Rückrunde auftreten. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir in so kurzer Zeit so zusammengewachsen sind.