Kenan Karaman: Es liegt in unserer Verantwortung

Königsblau musste sich im DFB-Pokal mit 0:2 bei Zweitligist Dynamo Dresden geschlagen geben. Im Anschluss äußerten sich Chef-Trainer Miron Muslic sowie sein Gegenüber Thomas Stamm. Außerdem kamen Kenan Karaman und Loris Karius zu Wort. schalke04.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Kenan Karaman schaut während der Partie gegen Dynamo Dresden konzentriert nach vorne und trägt dabei am rechten Arm die Kapitänsbinde.

Miron Muslic:

Dynamo Dresden hat das Spiel verdient gewonnen – das müssen wir akzeptieren. Wir haben in keiner Phase der Partie unser Maximum erreicht. Unser größtes Problem war, dass wir die Bälle unsauber verarbeitet und in Zonen verloren haben, in denen du sie nicht verlieren darfst. Wir sind von unserer Leistung enttäuscht, aber müssen den Blick nach vorne werfen. Wir müssen diese Phase durchstehen. Und das werden wir auch.

Thomas Stamm:

Es war sehr intensiv. Wir haben über 90 Minuten sehr stabil gestanden und wenig zugelassen. Gerade in der ersten Halbzeit gab es wenig gute Chancen. Im Vergleich zu den vergangenen Wochen waren wir im zweiten Durchgang effektiver, das brauchten wir. Die Jungs, die reingekommen sind, haben Energie geliefert: Alexander Rossipial hat die Vorlage für das entscheidende Tor von Christoph Daferner gegeben. Das Ergebnis gibt uns Mut, dass wir als Gruppe erfolgreich sein können.

Kenan Karaman:

Wir waren in der ersten Halbzeit sehr passiv und haben Dresden zu häufig den Ball überlassen. Sie wurden dann von Minute zu Minute immer selbstbewusster. Selbst haben wir mit dem Ball nicht die richtigen Lösungen gefunden und waren teilweise zu schlampig, um gefährliche Aktionen nach vorne zu kreieren. Der Trainer zeigt uns immer wieder Lösungen auf. Es liegt in unserer Verantwortung, diese auf dem Platz umzusetzen. Wir müssen es schnellstmöglich schaffen, gefährlicher zu werden.

Loris Karius:

Es war heute zu wenig Wucht und zu wenig Power von uns, um nach dem 0:1 das Spiel zu drehen. Wir sind zurecht enttäuscht, müssen jetzt aber als Mannschaft weitermachen. Wir sind Erstligist, wir sind Schalke 04. Es ist jetzt keine Zeit, um sich zu verstecken und in die Opferrolle zu gehen.