Schalker International: Ahmed Afandi und sein Vater feuern Königsblau aus Tunesien an

Ahmed Afandi lebt mit seiner Familie in Tunesien, aus Mareth verfolgt er die Spiele der Knappen. Durch seinen Vater kam er mit dem S04 in Berührung, besonders beeindrucken ihn die Fans der Königsblauen.

Ahmed, du lebst in Tunesien. Wie bist du Schalke-Fan geworden?
Das war in etwa 2007 – durch meinen Vater. Er liebt Schalke, und gemeinsam mit ihm habe ich mir viele Partien angeguckt. Ich bin wegen Spielern wie Kevin Kuranyi und Gerald Asamoah zum Fan geworden. Hier in Tunesien gibt es nicht viele Schalke-Fans, aber dennoch ist der Verein sehr angesehen.

Warst du schon einmal in Deutschland oder hast ein Schalke-Spiel live gesehen?
Ich war leider noch nie in Deutschland. Aber ich träume davon, eines Tages die VELTINS-Arena zu besuchen, um die Mannschaft bei einem Spiel anzufeuern.

Hast du einen Schalke-Spieler, den du besonders gut findest?
Ich hatte im Laufe der Jahre eine Reihe von Lieblingsspielern. Wie bereits erwähnt, war ich anfangs großer Fan von Kevin Kuranyi und Gerald Asamoah. Außerdem habe ich gerne Spielern wie Raúl, Julian Draxler und Naldo beim Fußballspielen zugesehen. Mein aktueller Lieblingsspieler ist Ralf Fährmann.

Wenn man sich ein Schalke-Spiel ansieht, verliebt man sich automatisch in die Fans und bei Heimspielen auch in das Stadion.

Ahmed Afandi

An welche Partie denkst du besonders gerne zurück?
Das ist auf jeden Fall das 4:4 gegen Dortmund aus der Saison 2017/2018 – ich denke, wir alle wissen warum!

Was macht Schalke in deinen Augen so besonders?
Für mich ist es die Loyalität der Fans. Ihre Unterstützung ist wirklich erstaunlich, besonders wenn man bedenkt, dass die zurückliegende Zeit nicht so erfolgreich war.

Warum sollte man sich dazu entscheiden, S04-Fan zu werden?
Auf jeden Fall wegen der Fans. In jedem Spiel feuern sie die Mannschaft an – selbst in den schwierigsten Zeiten. Auch bei der deutlichen Niederlage auswärts gegen Manchester City waren sie extrem laut, das war sehr beeindruckend. Wenn man sich ein Schalke-Spiel ansieht, verliebt man sich automatisch in die Fans und bei Heimspielen auch in das Stadion.

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