Alexander Jobst: Esport vollumfänglich integriert

Der SpoBis ist Europas größtes und bedeutsamstes Sportbusiness-Event. Im Fokus des abwechslungsreichen Bühnenprogramms stand in diesem Jahr unter anderem auch der elektronische Sport. Beiträge von Marketingvorstand Alexander Jobst und FIFA-Profi Tim Schwartmann gaben den zahlreichen Teilnehmern einen umfassenden Einblick in den Esport auf Schalke.

League of Legends European Championship

League of Legends ist ein Kosmos, der fernab des Fußballs existiert. Doch so wie der Fußball begeistert auch das Strategiespiel von Spielehersteller Riot Games ein Millionenpublikum rund um den Globus. Im Mai 2016 schlossen sich die Königsblauen dem europäischen Spitzenwettbewerb an – ein beispielloses Bekenntnis des Traditionsvereins zum elektronischen Sport.

Nur zwei Jahre nach ihrem Einstieg in den Esport haben die Knappen in der höchsten europäischen Spielklasse von sich Reden gemacht: Im Finale der European League of Legends Championship Series 2018 zeigten die Königsblauen eine bemerkenswerte Leistung, die schlussendlich nicht zum Sieg reichte, den Schalkern aber Sympathien und Anerkennung einbrachte – weit über die Grenzen des Esports hinaus. Rund 12.000 Zuschauern sahen das Finale der Playoffs im Palacio Vistalegre in Spaniens Hauptstadt, Madrid, etwa eine halbe Millionen Menschen verfolgten die Begegnung live im Stream. Mit der Frühjahrssaison 2019 wandelte Spielehersteller Riot Games den Spitzenwettbewerb zum Franchise: Zehn Teams bilden die League of Legends European Championship (LEC). Darunter die Königsblauen, die sich mit einer überaus erfolgreichen Spielserie sowie einer umfangreichen Bewerbung empfohlen haben.

Auf dem SpoBis 2019 sprach Alexander Jobst nun über das Invest, das Franchise und die Vorreiterrolle des FC Schalke 04 im Esport: „Der FC Schalke 04 ist der erste deutsche Fußball-Club, der den Esport vollumfänglich in die Vereinsstrukturen integriert hat – und lebt. Mit dem Franchise schafft Riot Games klare Bedingungen, in der wir als Verein effektiver und vorausschauender planen können. Das Franchise garantiert uns über Jahre hinweg die wirtschaftliche Sicherheit, um weiterhin erfolgreich und unabhängig im Esport agieren zu können. Wir bauen auf bestehenden Strukturen, Personal und Kompetenz und wollen den erfolgreichen Weg fortführen, den wir im Mai 2016 eingeschlagen haben.“

Der FC Schalke 04 ist der erste deutsche Fußball-Club, der den Esport vollumfänglich in die Vereinsstrukturen integriert hat - und lebt.

Alexander Jobst

Potenziale und Herausforderungen

Mit ebenso großem Interesse verfolgten die zahlreichen Teilnehmer auch den Beitrag von FIFA-Profi Tim Schwartmann. Der 20-Jährige gab einen umfassenden Einblick in die Welt des Esports – aus der Perspektive eines Spielers. Sympathisch und authentisch schilderte der gebürtige Gladbecker seinen Alltag als FIFA-Profi des FC Schalke 04.

Anzeige
Anzeige
Anzeige