Bastian Oczipka: Bin überragend aufgenommen worden

Nach seinen ersten 45 Minuten im blau-weißen Trikot strahlte Bastian Oczipka. „Es hat sehr viel Spaß gemacht“, sagte der Neuzugang aus Frankfurt nach dem 1:1 gegen Inter Mailand. Probleme, sich ins Schalker Spiel einzufügen, hatte der Linksfuß nicht. Seine Erklärung dafür: „Meine Mitspieler haben mir an den vergangenen Tagen überragend geholfen und mir den Einstieg sehr leicht gemacht.“

China

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen in Changzhou und der zuletzt kräftezehrenden Tage im Reich der Mitte holten die Knappen gegen den 18-fachen italienischen Meister, dessen China-Tour gerade erst beginnt, noch einmal alles aus sich heraus. „Die Belastungen haben wir sehr gut weggesteckt und mit dem Unentschieden einen guten Abschluss der China-Tour hingelegt“, meinte Daniel Caligiuri, der nach einer Stunde Spielzeit sehenswert zum 1:0 getroffen hatte. Nach einem feinen Zuspiel von Bernard Tekpetey schlug der Mittelfeldmann im Strafraum einen gekonnten Haken und knallte den Ball anschließend ins lange Eck. „Das Ding habe ich nahezu perfekt erwischt“, freute sich der 29-Jährige über seinen Treffer.

Das Ding habe ich nahezu perfekt erwischt.

Daniel Caligiuri

„Das hat Calli gut gemacht“, lobte Guido Burgstaller, der seine Mannschaft insgesamt auf einem guten Weg sieht. „Wir machen von Spiel zu Spiel immer einen Schritt nach vorne.“ Dem pflichtete Oczipka bei: „Im taktischen Bereich haben wir vieles von dem, was der Trainer von uns gefordert hat, auch umgesetzt. Es gilt jetzt, die Anforderungen von Domenico Tedesco Stück für Stück weiter zu verinnerlichen.“

Der Linksfuß freut sich nun aber erst einmal auf zwei freie Tage in der Heimat, um nach dem Trainingslager mit Eintracht Frankfurt in den USA und der China-Tour mit den Knappen seinen Rhythmus wiederzufinden. „So viele Zeitverschiebungen innerhalb weniger Tage habe ich zuvor noch nie erlebt“, schmunzelte Oczipka. Caligiuri ist ebenfalls froh, die Akkus vor der Abreise ins Trainingslager nach Mittersill noch einmal aufladen zu können. „Die zwei freien Tage nach unserer Rückkehr werde ich gemeinsam mit meiner Familie zur Regeneration nutzen. Und dann geht mit voller Power nach Österreich“, so der Torschütze.