Die kleine Mila hält Guido Burgstaller auf Trab

Nach zwei Wochen Einzeltraining in den eigenen vier Wänden konnte Guido Burgstaller am Sonntag (29.3.) wieder gemeinsam mit seinen Mitspielern eine Einheit abspulen – wenn auch nur beim Cyber-Training. Bei dieser Trainingsmethode führen die Spieler weiterhin ihre Übungen zu Hause durch, sind dabei allerdings durch einen Video-Call miteinander verbunden.

Guido Burgstaller beim Lauftraining

Der Angreifer ist froh, dass er seine Mitspieler auf diese Art und Weise wieder zu Gesicht bekommt, denn „an den Tagen zuvor haben wir immer nur telefoniert und uns ausgetauscht. Für uns alle ist es eine unbekannte und völlig neue Situation, die wir annehmen müssen.“ Um in Form zu bleiben, absolviert Burgstaller regelmäßig Läufe. „Zudem hat uns der Verein Trainingsgeräte zur Verfügung gestellt, mit denen wir unter anderem einen Kraftzirkel in den eigenen vier Wänden absolvieren können“, berichtet der 30-Jährige.

Viel Zeit mit der Familie

Auf Trab hält den Stürmer außerdem seine fast einjährige Tochter Mila. „Die krabbelt schon ganz anständig und räumt das ganze Haus aus. Da muss man schon immer hinterher sein. So ein Tag ist schon anstrengender als manchmal zweimal Training“, erklärt Burgstaller lachend. „Aber es macht Spaß. Ich genieße es, die Tage mit meiner Familie zu verbringen.“ Seiner Frau und seiner Tochter geht es ebenso wie ihm gesundheitlich gut. „Das ist das Wichtigste in diesen Tagen“, betont der Österreicher, der hofft, dass alle Menschen gemeinsam auf der Welt die Corona-Krise schnell in den Griff bekommen. Aktuell hänge man ein wenig in der Luft und wisse nicht, wie es weitergehe. Und das gelte nicht nur für den Fußball, sondern für alle Bereich, so Burgstaller.

Gesundheit ist das Wichtigste in diesen Tagen.

Guido Burgstaller

Neben seinem Trainingsprogramm nutzt der Stürmer die Zeit auch für den einen oder anderen Spaziergang mit seiner Familie. „Wir wohnen ein bisschen ländlicher“, berichtet Burgstaller. „Wir gehen im Wald spazieren, haben in der Nähe einen Bauernhof mit Tieren, die meine Frau und ich uns mit unserer Tochter anschauen.“

Wenn die kleine Mila schläft, bleibe zudem viel Zeit für gute Gespräche, die im hektischen Bundesliga-Alltag häufig fehle. Thema dabei sind teilweise auch seine Mitspieler. „Ich selbst bin nicht in sozialen Netzwerken aktiv. Aber meine Frau ist da unterwegs und zeigt mir immer wieder einige verrückte Posts der Jungs. Das bringt mich zum Lachen“, verrät Burgstaller. Gleichzeitig lobt er aber auch, dass viele Mitspieler Instagram, Facebook und Twitter nutzen, um die Fans dazu aufzufordern, daheim zu bleiben und sich somit an die vorgeschriebenen Regeln zu halten. Denn: „Diese Situation können alle Menschen auf der Welt nur gemeinsam meistern.“

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