Christian Heidel: Bestmögliche Lösung für den S04

Mit Markus Weinzierl hat Sportvorstand Christian Heidel seinen Wunschtrainer für den FC Schalke 04 gewinnen können. „Vom ersten Tag an war es mein Ziel, die bestmögliche Lösung für unseren Verein zu finden“, sagt der 53-Jährige, der seit dem Pfingst-Wochenende in verantwortlicher Position für die Königsblauen tätig ist.

Dabei sei auch über den aktuellen Kader und mögliche Optimierungsmöglichkeiten gesprochen worden. Personalien möchte der Sportvorstand aber nicht kommentieren. Fest stehe aber, dass „noch der eine oder andere neue Spieler kommen wird.“

Die Auswahl des neuen Coaches begründet Heidel folgendermaßen: „Jeder Verantwortliche hat ein Bild vor Augen, wie er sich den idealen Trainer für seinen Verein vorstellt. Und wer meinen bisherigen Werdegang beim 1. FSV Mainz 05 verfolgt hat, der weiß, welches Bild in meinem Kopf vorherrscht.“ Langjährige Erfahrung an der Seitenlinie sowie eine ruhmreiche Spielerkarriere mit zahlreichen Bundesliga- und Länderspielen seien dabei nicht entscheidend, meint er.

Heidel: „Es geht in erster Linie um das Verständnis von Fußball. Zudem muss ein Trainer neben fachlicher Intelligenz auch die notwendige soziale Kompetenz mitbringen, um eine Mannschaft zu führen. Und ganz wichtig: Er muss authentisch sein.“ All diese Fähigkeiten bringe Weinzierl mit. „Er hat vier Jahre lang in Augsburg sehr erfolgreich gearbeitet und bewiesen, dass er ein guter Trainer ist. Markus kommt meinem Idealbild eines Trainers sehr, sehr nahe. Er ist der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort!“, unterstreicht Heidel.

„Das ist uns gelungen. Ich bin froh, dass Markus nun hier ist. Seinen Werdegang verfolge ich bereits seit mehreren Jahren sehr interessiert.“ Mit dem neuen Coach ist Heidel seit einigen Tagen in einem intensiven Austausch. „Ich freue mich riesig auf die neue Saison, denn ich bin mir sicher, dass Markus Weinzierl und ich uns sehr gut ergänzen werden. Wir hatten bislang sehr gute Gespräche und haben dabei viele Themen angerissen“, sagt er.

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