Der Malocher aus Südamerika

„Es geht nicht nur darum, wie viele Tore ich als Stürmer schieße“, sagt Franco Di Santo, als er sich in der VELTINS-Arena mit Schalke TV im Interview unterhält. „Ich muss auch für mein Team da sein“, betont der Argentinier, der von Mannschaft, Trainer und Fans für eben diese Malocherqualitäten geschätzt wird.

Der 29-Jährige betont zwar auch, dass er „selbstverständlich auch Tore schießen“ wolle, sich für die „Drecksarbeit“ während einer Partie aber nie zu schade sei.

Dass es in der Vergangenheit auch mal Kritik an seiner Person gegeben habe, sei in Ordnung und müsse er akzeptieren. „Schau dir mal Messi an. Er ist für mich der beste Spieler der Welt und selbst er wird kritisiert. Dabei ist er von einem anderen Planeten. Von daher ist das absolut ok für mich und es gehört zum Fußball dazu.“

Wie stark der Zusammenhalt im Team ist, wurde im Sommer-Trainingslager in Mittersill deutlich. Als Di Santo nach einem verschossenen Elfmeter im Training von einem Zuschauer kritisiert wurde, feierte und besang die Mannschaft den Stürmer als Gegenreaktion umso lauter. „Mich hat die Aktion der Jungs sehr beeindruckt. Ich habe mich bei allen für diese Unterstützung bedankt“, verrät Di Santo, der am Ende des Gesprächs mit seinen Deutschkenntnissen überrascht. „Wenn ich Deutsch sprechen muss, ist das kein Problem für mich“, sagt er gut gelaunt – und zwar auf Deutsch.

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