Drei Jahre Knappen-Fußballschule in Kunshan - S04-Delegation zu Besuch

Nachhaltige und langfristige Talentförderung: Seit mittlerweile drei Jahren engagiert sich der FC Schalke 04 auf diesem Gebiet in Kunshan. Am Mittwoch (4.7.) besuchte eine königsblaue Delegation die Provinz westlich von Shanghai.

Der Zeitpunkt war perfekt gewählt, bereiten sich die beiden ältesten Eliteteams, die U11 und die U13, doch aktuell auf ein großes Turnier in der Provinz vor. So machten sich Marketingvorstand Alexander Jobst, Sportvorstand Christian Heidel, Sportdirektor Axel Schuster, Bodo Menze (Internationale Beziehungen) sowie S04-Legende Gerald Asamoah ein Bild des aktuellen Trainingsstands und begleiteten die Einheiten teilweise sogar. Für besondere Begeisterung sorgte Asamoah, der es sich nicht nehmen ließ, einige Übungen mit den chinesischen Talenten zu bestreiten.

Jobst erläuterte den Hintergrund des Projekts: „Sympathie und Glaubwürdigkeit stehen bei der Kooperation im Vordergrund. Unser Projekt in Kunshan war für uns die Eintrittskarte in den chinesischen Markt, weil wir hier seit drei Jahren die Nachwuchsförderung erfolgreich und nachhaltig begleiten.“

U11-Testspiel vor dem Duell der Profis

Aktueller Trainingsschwerpunkt ist die gruppentaktische Ausbildung der beiden Mannschaften, auf die während der königsblauen China-Reise noch zwei große Höhepunkte warten. So bestreitet die U11 aus Kunshan vor dem Testspiel der S04-Profis gegen den Kooperationspartner Hebei China Fortune am Mittwoch (11.7.) ein Freundschaftsspiel gegen die U11 aus Hebei. In der Halbzeitpause der Partie werden wiederum vier Gruppen der Talente ein Showtraining absolvieren.

Bereits 2015 haben die Königsblauen die chinesische Nachwuchsförderung in China gestartet. Nach den positiven Erfahrungen schloss der FC Schalke 04 2016 eine umfangreiche dreijährige Vereinbarung mit der Provinzregierung von Kunshan. Seitdem sind die Trainer der Knappenschmiede regelmäßig in Kunshan vor Ort und begleiten die Trainingsarbeit, aber auch die Trainerausbildung. Regelmäßig finden auch Gegenbesuche vor Ort in Gelsenkirchen statt, noch im Juli wird eine Delegation aus Kunshan am Berger Feld erwartet.

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