FC Schalke 04 bei internationaler Konferenz gegen Antisemitismus

Zu Gast in London: Vom 16. bis zum 17. November nahm der FC Schalke 04 in der englischen Hauptstadt an einer internationalen Konferenz teil, die von der Chelsea Foundation ausgerichtet wurde. Der Fokus der Veranstaltung lag auf der Bekämpfung von Antisemitismus im Fußball – einem drängenden Thema, das Vereine weltweit betrifft.

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Nachdem sich eine englische Fußballdelegation im Februar dieses Jahres in Dortmund und auch in der VELTINS-Arena beim S04 über bewährte Praktiken im Kampf gegen Antisemitismus ausgetauscht hatte, lud die Chelsea Foundation nun Vertreter von Borussia Dortmund, Werder Bremen, Bayern München, SC Freiburg, Bayer Leverkusen, Schalke 04 sowie der Deutschen Fußball-Liga (DFL) ein. Für Königsblau war Thomas Spiegel aus dem Team Tradition der Direktion Fans & Nachhaltigkeit dabei. Ziel war es, die Verbreitung von Antisemitismus im Fußball zu diskutieren sowie die Rolle des Fußballs bei der Bekämpfung von Antisemitismus im Spiel und in der Gesellschaft weiter zu vertiefen. Darüber hinaus sollten konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet werden.

Die Konferenz umfasste eine Reihe von Podiumsdiskussionen über Antisemitismus im Fußball und Breitensport sowie über die Bedeutung von Bildung und Erziehung bei diesem wichtigen Thema. Darüber hinaus sprachen Vertreter jüdischer Fangruppen aus der Premier League und der Championship über die Vereins-Engagements bei der Unterstützung jüdischer Fans. Zudem gab es eine kurze Gesprächsrunde über die Rolle des Fußballs im Kampf gegen Antisemitismus. An sechs Tischen führten die Vereinsvertreter angeregte Diskussionen und tauschten ihre persönlichen Erfahrungen miteinander aus. Zum Abschluss sprachen die Teilnehmenden über die Wichtigkeit, antisemitische Vorfälle mitzuteilen. Je mutiger Vorkommnisse gemeldet würden, desto konsequenter könne gegen Täter vorgegangen werden.

Neben der Teilnahme an der Konferenz besuchte die Gruppe gemeinsam mit Lord John Mann, dem unabhängigen Antisemitismus-Berater der Regierung und Kick It Out-Botschafter, die Houses of Lords und Parliaments. Am zweiten Tag standen Besuche beim Community Security Trust mit einem Treffen von Vertretern von Maccabi Great Britain sowie Besuche bei Tottenham Hotspur und Arsenal FC an. Zum Abschluss fuhr die deutsche Delegation zusammen nach Wembley, um das EM-Qualifikationsspiel Englands gegen Malta zu sehen.

Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit Kick It Out, einer britischen Organisation, die sich gegen Diskriminierung im Fußball engagiert, durchgeführt.

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