Große Wiedersehensfreude bei Marcelo Bordon

Dass viele Spieler den FC Schalke 04 auch lange nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn noch immer leben, zeigte sich am Samstag (12.5.) rund um das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt einmal mehr. Wie bereits in den Vorjahren hatten die Knappen zahlreiche ehemalige Spieler und Trainer zum letzten Heimspiel der Saison eingeladen - und wieder einmal folgten rund 70 Ex-Profis mit ihren Partnerinnen dem Lockruf aus Gelsenkirchen.

Zu den Gästen im königsblauen Wohnzimmer zählten Kicker aus unterschiedlichen Generationen. Willi Koslowski, Helmut Laszig und Manfred Kreuz aus der Meisterelf von 1958 waren ebenso vor Ort wie Klaus Fichtel, Klaus Fischer, Heinz van Haaren, Hartmut Huhse sowie die Kremers-Zwillinge aus der Pokalsiegermannschaft von 1972. Aus dem Team, das Königsblau in schwierigen Zeiten zurück in die Bundesliga führte, konnten unter anderem Alexander Borodjuk, Vladimir Ljutyj und Jörg Mielers begrüßt werden. Einige Eurofighter inklusive des Jahrhunderttrainers Huub Stevens waren der Einladung aus Gelsenkirchen ebenfalls gefolgt. Und am Start waren auch Akteure wie Christian Pander oder Marcelo Bordon, die erst vor wenigen Jahren ihre Profilaufbahn beendet haben.

„Ich freue mich sehr, dass ich heute hier sein darf“, sagte Bordon, der rund elf Stunden lang im Flugzeug saß, um den Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt live mitzuerleben. „Dass ich viele alte Freunde wieder treffen kann, ist ein großes Geschenk. Das ist genial.“ Als genial bezeichnet der ehemalige Kapitän der Königsblauen auch den Saisonverlauf. „Ich habe sehr viele Spiele in Brasilien live im Fernsehen verfolgt. Die Mannschaft hat eine großartige Mentalität. Gerade die Auftritte in den beiden Derbys haben mir sehr imponiert“, so Bordon.

Dass ich viele alte Freunde wieder treffen kann, ist ein großes Geschenk.

Marcelo Bordon

Klaus Fichtel, bis heute Schalkes Rekordspieler in der Bundesliga, war ebenfalls glücklich über die Einladung seines Herzensclubs. „Es ist immer wieder schön, alte Mitspieler zu treffen und über alte Zeiten zu plaudern“, erklärte ‚Tanne‘. Besonders interessant sei es überdies, sich mit Kickern aus anderen Generationen auszutauschen. „Das sind immer sehr interessante Gespräche“, meinte der 73-Jährige.

Holger Gehrke, der als Torhüter und später als Co-Trainer auf Schalke aktiv war, dankte dem Verein im Namen aller Beteiligten für die Einladung. „Das ist es, was Schalke ausmacht“, betonte der 57-Jährige. Auch Schalkes Leiter Tradition Sebastian Pantförder, der das Treffen organisiert hatte, sprach von einer rundum gelungenen Veranstaltung. „Wie bereits in der Vergangenheit war es wieder ein sehr schöner Tag. Die Wiedersehensfreude war bei allen Beteiligten riesengroß“, sagte er. Deshalb kündigte Pantförder an: „Auch in der kommenden Spielzeit werden wir unsere ehemaligen Spieler wieder einladen.“

Die Gästeliste im Überblick:

Rüdiger Abramczik, Eddy Achterberg, Ingo Anderbrügge, Karl-Heinz Bechmann, Siegmar Bieber, Siegfried Bönighausen, Hannes Bongartz, Alexander Borodjuk, Nico Braun, Mike Büskens, Johan de Kock, Bernd Dierßen, Bernard Dietz, Manfred Dubski, Yves Eigenrauch, Hermann Erlhoff, Diethelm Ferner, Klaus Fichtel, Klaus Fischer, Egon Flad, Holger Gehrke, Waldemar Gerhardt, Matthias Herget, Hartmut Huhse, Sven Kmetsch, Willi Koslowski, Erwin Kremers, Helmut Kremers, Manfred Kreuz, Michael Kroninger, Thomas Kruse, Helmut Laszig, Thorsten Legat, Vladimir Ljutyj, Rene Lewejohann, Pavel Macak, Helmut Manns, Carsten Marquardt, Martin Max, Caspar Memering, Bodo Menze, Jörg Mielers, Andreas Möller, Youri Mulder, Andreas Müller, Christian Pander, Oliver Reck, Dietmar Roth, Dietmar Schacht, Klaus Scheer, Mathias Schipper, Günter Schlipper, Mathias Schober, Klaus Senger, Peter Sendscheid, Huub Stevens, Klaus Täuber, Stephan Täuber, Olaf Thon, Heinz van Haaren, Marco van Hoogdalem, Werner Vollack, Tomasz Waldoch, Thorsten Wörsdörfer, Sascha Wolf sowie zahlreiche Mitglieder aus der aktuellen Traditionself, die zu ihrer aktiven Zeit nicht die Schuhe für den FC Schalke 04 im Profifußball geschnürt haben.

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