„Haben einzigartigen Schatz, den wir heben wollen“

Das Motto ist klar formuliert: „Tradition bewahren – Zukunft gestalten“ hat sich die Stiftung Schalker Markt zum Ziel gesetzt. Beim Kickoff-Termin an der Glückauf-Kampfbahn am Donnerstag (24.1.) stellten die Stiftungsmitglieder um Initiator Clemens Tönnies ihre Pläne vor und präsentierten gleichzeitig schon die ersten bereits umgesetzten Projekte.

„Wir haben hier einen einzigartigen Schatz, den wir heben wollen. Wir haben die Verpflichtung, etwas für den Stadtteil Schalke zu tun und ich lade alle ein, dabei mitzumachen“, sagt der Schalker Aufsichtsratsvorsitzende und schilderte, wie er vor knapp drei Jahren auf einer Tour durch die Orte der Schalker Geschichte den Entschluss gefasst hatte, etwas zu verändern.

Neben Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski und Regierungspräsidentin Dorothee Feller waren rund 200 weitere Gäste in der Glückauf-Kampfbahn zu Gast. Baranowski lobte die Stiftung: „Ich möchte mich für das Engagement herzlich bedanken. Die besonderen Schalker Orte werden wieder erstrahlen und auf ihre Umgebung ausstrahlen.“

Die ersten beiden Projekte wurden bereits umgesetzt. Auf dem Dach der Haupttribüne wehen insgesamt 16 Fahnen – so wie es früher war, als die Königsblauen dort noch ihre Partien austrugen. Zudem wird das Stadion abends in blaues Licht getaucht.

Die Stiftung Schalker Markt hat auch bereits die nächsten Ziele im Blick: Der alte Eingangsbereich der Glückauf-Kampfbahn soll umgestaltet und in seinen Urzustand versetzt werden. „Das Stadion soll wieder zur Pilgerstätte werden“, sagt Tönnies. Ebenso soll ein königsblaues Lichtband über die Kurt-Schumacher-Straße führen und die enge Verbindung von Stadtteil und Verein zeigen.

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