Jordan Larsson trifft und feiert Gewinn der Meisterschaft in Dänemark

Mit Marvin Pieringer, Kerim Calhanoglu, Can Bozdogan, Reinhold Ranftl und Jordan Larsson waren am Pfingstwochenende insgesamt fünf derzeit verliehene Spieler der Knappen im Einsatz. Letztgenannter Akteur aus diesem Quintett konnte nach dem bereits errungenen Pokalsieg in Dänemark nun auch den Gewinn der Meisterschaft feiern. schalke04.de fasst das Geschehen zusammen.

Jordan Larsson

Ohne verletzten Flick: FCN gewinnt gegen Pieringer

Florian Flick stand dem 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Zweiten Liga nicht zur Verfügung. Der Mittelfeldmann hatte sich drei Tage vor dem Gastspiel beim SC Paderborn 07 einen Mittelfußbruch zugezogen. Beim Gegner stand Marvin Pieringer auf dem Platz. Der Stürmer zählte zur ersten Elf. Er wurde zehn Minuten vor dem Abpfiff ausgewechselt.

Die Partie in Ostwestfalen entschieden die Cluberer mit 1:0 für sich. Damit konnte der FCN nach dem Schlusspfiff als Tabellendreizehnter den endgültigen Klassenerhalt feiern. Paderborn schließt das Spieljahr auf Rang sechs ab.

Clubs von Calhanoglu und Idrizi steigen ab

Kerim Calhanoglu sammelte am letzten Zweitliga-Spieltag nochmal 90 Einsatzminuten im Trikot des SV Sandhausen, der bereits vor Spielbeginn als Absteiger festgestanden hatte. Im Heimspiel gegen den Hamburger SV unterlagen die Kurpfälzer mit 0:1 – damit beenden sie das Spieljahr auf Rang 18.

Jahn Regensburg, der aktuelle Verein von Blendi Idrizi, muss als Vorletzter ebenfalls den Gang in die Drittklassigkeit antreten. Zum Abschluss der Saison verpasste der SSV hauchdünn eine Überraschung. Gegen den Tabellenzweiten 1. FC Heidenheim unterlag er aufgrund zweier Gegentreffer in der Nachspielzeit mit 2:3. Blendi Idrizi saß dabei 90 Minuten auf der Bank.

Chance auf Europapokal für Bozdogan

Can Bozdogan hat mit dem FC Utrecht am letzten regulären Spieltag der Eredivisie einen 3:2-Heimsieg gegen den FC Emmen gefeiert. Der 22-Jährige stand dabei in der Anfangsformation und kam über die volle Distanz zum Einsatz. Bereits vor dem Anpfiff hatte der aktuelle Club des ehemaligen deutschen Junioren-Nationalspielers das Ticket für die niederländische Qualifikationsrunde um einen Platz in der UEFA Conference League gelöst. Gegner im ersten Play-off-Match ist Sparta Rotterdam.

Larsson trifft - Kopenhagen ist Meister

Drei wichtige Auswärtspunkte hat Jordan Larsson mit dem FC Kopenhagen in der dänischen Superliga geholt. Die Partie bei Viborg FF endete 2:1, dabei traf der 25 Jahre alte Schwede zum zwischenzeitlichen 1:0. Insgesamt kam der Offensivmann 70 Minuten lang zum Einsatz.

Da Konkurrent FC Nordsjaelland zwei Stunden später sein Auswärtsspiel bei Bröndby IF mit 1:5 verlor, ist dem FC Kopenhagen der erste Platz und der damit verbundene Meistertitel einen Spieltag vor Schluss nicht mehr zu nehmen. Larsson und Co. haben vier Zähler Vorsprung auf Rang zwei und können sich somit nach dem Gewinn des dänischen Pokals über den zweiten Titel der Saison freuen.

Ranftl spielt 90 Minuten

Am vorletzten Spieltag der österreichischen Bundesliga hat Reinhold Ranftl mit Austria Wien auswärts nicht gepunktet. Beim LASK mussten sich die Veilchen, die aktuell Rang fünf belegen, mit 1:3 geschlagen geben. Der Außenbahnspieler stand dabei vom An- bis zum Abpfiff auf dem Feld.

Harit muss weiterhin zuschauen, Saison für Wouters bereits vorbei

Amine Harit kommt seinem Comeback nach seiner im November des vergangenen Kalenderjahres erlittenen Kreuzbandverletzung immer näher. Zum Kader von Olympique Marseille zählte die Offensivkraft bei der 1:2-Niederlage im eigenen Stadion gegen Stade Brest aber noch nicht. Einen Spieltag vor Schluss belegt der Champions-League-Sieger von 1993 Rang drei in der französischen Ligue 1, der gleichbedeutend mit einem Ticket für die Play-offs der Königsklassen-Qualifikation ist. Ein Klettern auf den zweiten Platz ist am letzten Spieltag ebenso unmöglich wie ein Abrutschen auf Rang vier.

Für Dries Wouters ist die Saison in der belgischen Jupiler Pro League bereits seit einigen Wochen beendet. Mit dem KV Mechelen schloss der Defensivmann das Spieljahr auf dem 13. Platz ab.

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