Kampfbahn Glückauf: Historisches Eingangsportal eingeweiht

Die Stiftung Schalker Markt hat einer königsblauen Landmarke neues Leben eingehaucht: Nach dem erfolgreichen, originalgetreuen Wiederaufbau ist das historische Eingangsportal der Kampfbahn Glückauf am Mittwoch (26.2.) wieder eingeweiht worden.

Kampfbahn Glückauf

Initiator Clemens Tönnies ließ es sich nicht nehmen, persönlich der Einweihung beizuwohnen. Ebenso waren über den Tag verteilt zahlreiche Anwohner, Spieler der S04-Traditionself und der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Frank Baranowski, zur alten Spielstätte des FC Schalke 04 gekommen. Das Projekt Wiederaufbau hat die Stiftung Schalker Markt gemeinsam mit der Brost-Stiftung, der Denkmalschutzbehörde der Stadt Gelsenkirchen sowie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe umgesetzt.

Kampfbahn Glückauf

Clemens Tönnies: „Es freut mich ungemein, ein solches Wahrzeichen für Schalke 04 wieder strahlen zu sehen. Die Kampfbahn Glückauf war das erste Stadion des Vereins und Ort zahlreicher großer Triumphe. Wir haben es als unsere Verpflichtung angesehen, uns diesem Ort, aber auch dem ganzen Stadtteil intensiv zu widmen, hier anzupacken und diese besondere Stätte wieder auf Vordermann zu bringen.“

Auch Oberbürgermeister Baranowski fand lobende Worte: „Das Eingangsportal ist sehr schön geworden, das neue Tor zu Schalke. Es ist eine sehr gelungene Verbeugung vor der alten Glückauf-Kampfbahn.“

Kampfbahn Glückauf

Olivier Kruschinski und Bodo Menze, beide im Vorstand der Stiftung, erläuterten nochmals die Motive und Anliegen ihrer Arbeit. Die „Stiftung Schalker Markt“ hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Schalker Sehnsuchtsorte, die Plätze der „Wiege“ des Vereins, die für viele im Laufe der Jahre in Vergessenheit geraten sind, nicht nur wieder in Erinnerung zu rufen, sondern sie aktiv wieder herauszuputzen. Dabei steht der Stadtteil Schalke naturgemäß im Fokus.

Bereits zuvor hatte die Stiftung verschiedene Projekte umgesetzt: Ein königsblaues Lichtband führt über die Kurt-Schumacher-Straße und zeigt die enge Verbindung von Stadtteil und Verein, dafür sind 160 LED-Leuchten installiert worden. Auch die Tribüne der Kampfbahn Glückauf leuchtet blau und wurde beflaggt.

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