Knappen besuchen die Chinesische Mauer

Trainingsfrei im Reich der Mitte. Nach den bislang kräftezehrenden Tagen, dem Testspiel gegen den FC Southampton und der rund 1300 Kilometer langen Reise von Kunshan nach Peking blieben die Lauf- und Fußballschuhe am Samstag (7.7.) im Schrank. Statt eines Trainings hatte Chef-Coach Domenico Tedesco gemeinsam mit seinem Stab einen interessanten Ausflug für seine Mannschaft organisiert.

Das Ziel der königsblauen Gruppe: die Chinesische Mauer, die hinsichtlich Volumen und Masse als das größte Bauwerk der Welt gilt. Alle Mauerabschnitte zusammengerechnet erreicht sie eine Länge von rund 21.000 Kilometern. Zum Vergleich: Die Entfernung zwischen Gelsenkirchen und Russlands Hauptstadt Moskau beträgt etwa 2.100 Kilometer Luftlinie.

Spieler schießen viele Erinnerungsfotos

Ralf Fährmann und seine Mitspieler genossen den Einblick in die chinesische Geschichte und zeigten sich interessiert an den zahlreichen Fakten über die Mauer, deren Bau bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. begann und bis ins 17 Jahrhundert andauerte. Sie diente in der Historie als befestigte Grenze, um das chinesische Kaiserreich vor Eindringlingen zu schützen.

Einziger Makel des ansonsten rundum gelungenen Ausflugs: Aufgrund des starken Nebels war die Sicht teilweise sehr eingeschränkt. Dennoch ließen es sich die Knappen nicht nehmen, gemeinsam zahlreiche Erinnerungsfotos zu schießen.

Anschließend schlenderten die Königsblauen noch ein wenig durch die Straßen von Peking. Am Abend – China ist Deutschland zeitlich sechs Stunden voraus – schaute die Mannschaft dann gemeinsam mit einigen Fans das WM-Viertelfinalspiel zwischen Schweden und England. Die Sympathien, welches Team in die Runde der letzten 04 einziehen sollte, waren dabei völlig unterschiedlich. Ebenso die Antwort auf die Frage, welche Mannschaft Weltmeister wird. Für Benjamin Stambouli steht auf jeden Fall fest: Frankreich holt den Pokal!

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