Markus Schubert: Ich komme aus einer Torhüter-Familie

Mit Markus Schubert haben die Königsblauen eines der größten deutschen Torhüter-Talente verpflichtet. Auf schalke04.de spricht der U21-Vize-Europameister über seinen Wechsel ins Revier, seine Perspektive, den Konkurrenzkampf mit Alexander Nübel und große Vorfreude, die Torwart-Trainer Simon Henzler bei ihm geweckt hat.

Markus Schubert über …

… seinen Wechsel:
Es gab mehrere Vereine, die Interesse an mir bekundet haben. Ich habe von Anfang an gespürt, dass die Verantwortlichen auf Schalke unbedingt mit mir arbeiten möchten. Das hat mir ein gutes Gefühl gegeben und mir die Entscheidung letztlich leicht gemacht.

… seine Perspektive:
Ich habe das klare Ziel, mich in jedem Training weiterzuentwickeln und irgendwann auf Schalke im Tor zu stehen. Dafür werde ich jeden Tag Vollgas geben. Allerdings setze ich mich nicht unter Druck. Wer am Ende spielt, entscheidet immer der Trainer. Er hat das letzte Wort.

… Alexander Nübel:
Wir kennen uns durch die U21 und haben bei der Junioren-Europameisterschaft zuletzt über einen längeren Zeitraum gemeinsam trainiert. Das hat sehr gut gepasst. Auch abseits des Platzes hat die Chemie gestimmt. Ich bin überzeugt davon, dass Alex und ich uns in jedem Training gegenseitig zu Höchstleistungen pushen werden.

Simon Henzler hat mir in den vergangenen Wochen und Monaten regelmäßig Fotos und auch Videos geschickt.

Markus Schubert

… seinen neuen Torwart-Trainer:
Simon Henzler hat mir in den vergangenen Wochen und Monaten regelmäßig Fotos und auch Videos von seiner Arbeit auf Schalke geschickt. Das hat große Vorfreude bei mir geweckt. Die ersten Einheiten haben mir sehr gut gefallen. Er korrigiert nicht sofort alles, fordert aber immer 100 Prozent. Zudem redet Simon sehr viel mit uns Torhütern, geht auch auf persönliche Dinge ein.

… seine Position:
Ich komme aus einer Torhüter-Familie. Mein Vater war früher Schlussmann, mein älterer Bruder steht ebenfalls zwischen den Pfosten. Selbst meine Tante hatte beim Fußballspielen die Handschuhe an. Zudem war meine Mutter Handball-Torhüterin. Dementsprechend war mein Weg ein wenig vorgezeichnet (lacht). In der Jugend habe ich phasenweise aber auch auf dem Feld gespielt. Ich lege selbst großen Wert darauf, mit dem Ball am Fuß gut umgehen zu können. Denn der Torhüter ist gleichzeitig der elfte Feldspieler.

… seine Vorbilder:
Ein konkretes Vorbild habe ich nicht. Ich schaue mir gerne von den deutschen Torhütern etwas ab, verfolge aber auch die Auftritte anderer Schlussmänner. Zum Beispiel die Spielweise der beiden Brasilianer Alisson Becker und Ederson.

… die U21-Nationalelf:
Ich bin einer der wenigen Spieler und gleichzeitig der einzige Torhüter aus dem EM-Kader, der aufgrund seines Alters auch weiterhin in dieser Altersklasse auflaufen darf. Ich werde alles dafür geben, um künftig die Nummer 1 in der U21 zu sein. Letztlich liegt es an mir, ob Stefan Kuntz auf mich setzt.

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