!Nie wieder – Auftaktveranstaltung am 20. Januar auf Schalke

„!Nie wieder“, diese Botschaft der Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau haben Fußballfreunde 2004 aufgegriffen und den „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ ins Leben gerufen. Sie gedenken seitdem der Opfer des Holocausts und setzen sich für eine würdige Gedenkkultur und eine Fußballkultur ohne Diskriminierung ein.

Nie wieder!

Am Donnerstag (20.1.) ab 19.04 Uhr richtet der FC Schalke 04 in Kooperation mit der Schalker Fan-Initiative e.V. die Auftaktveranstaltung zum kommenden Erinnerungstag mit dem Thema „Jeder Mensch zählt – egal auf welchem Platz“ aus. Im Mittelpunkt des Gedenkens stehen Euthanasie-Opfer, also Menschen mit Behinderung, die vom nationalsozialistischen Regime verfolgt und ermordet wurden.

Der Blick wird auch auf die Gegenwart und Zukunft gerichtet: Der zweite Schwerpunkt liegt auf der aktuellen Positionierung der Fans unter den Menschen mit Behinderung. Es geht um Barrierefreiheit und Inklusion (nicht nur) im Fußball, konkret am Beispiel Schalke 04.

Alle Interessierten können digital an der Veranstaltung teilnehmen und anschließend mitdiskutieren. Dazu ist lediglich eine formlose Anmeldung erforderlich.

Die Veranstaltung ist barrierearm. Die Anmeldung sowie der Live-Stream sind barrierereduziert, außerdem werden alle Wortbeiträge in Gebärdensprache übersetzt.

Das Programm

Begrüßung: S04-Vorstand und Eberhard Schulz (Repräsentant Netzwerk !NieWieder).

Moderation: Thomas Spiegel (S04) und Dr. Susanne Franke (Fan-Initiative).

Vergangenheit: Dietmar Theisen von der Schalker Fan-Initiative stellt den Lebenslauf eines Euthanasie-Opfers der NS-Zeit vor. Sabine Kittel vom Institut für Stadtgeschichte kontextualisiert das Thema Euthanasie in Gelsenkirchen.

Gegenwart: Alexander Friebel – Vorstand BBAG (Die Bundesbehindertenfanarbeitsgemeinschaft e. V. für alle Fußball-Ligen), S04-Anhängerin Sabrina Führer und Klaus Horstmann, Fanbetreuung des FC Schalke 04, berichten über die aktuelle Situation der Menschen mit Behinderung in der VELTINS-Arena und darüber hinaus.

Zukunft: „Was müssen wir zukünftig in Sachen Inklusion tun? „Eine Frage, die Daniela Wurbs von der Initiative „KickIn!“, einer von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und der „Aktion Mensch“ geförderten Beratungsstelle für Inklusion Fußball, beantwortet diese Frage im Schlussvortrag.

Anschließend: Austausch und Diskussionsmöglichkeit.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

Amine Harit

Lens lässt Amine Harit und Marseille jubeln – Nassim Boujellab feiert Premierentor

Dank eines späten Ausgleichstreffers im Parallelspiel und eines eigenen deutlichen Erfolgs darf Olympique Marseille, für das Amine Harit in der aktuellen Saison aufläuft, in der kommenden Spielzeit an der Champions League teilnehmen. Nassim Boujellab trug sich erstmals für Helsinki in die Torschützenliste ein, Dries Wouters spielte erneut über 90 Minuten. schalke04.de fasst das Geschehen bei den Leihspielern zusammen.

eurofighter_27

DurchGEklickt: Das UEFA-Cup-Finale 1997 in Mailand

Am 21. Mai 1997 feierte der FC Schalke 04 mit dem Gewinn des UEFA Cups den bis heute größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Eine Galerie erinnert an die legendäre Nacht in Mailand vor 25 Jahren.

220521_eurofighter_mannschaft

21. Mai 1997: Vor 25 Jahren holte Königsblau den Pott in den Pott

Über diesen Abend in Mailand sprechen viele Schalker noch heute mit leuchtenden Augen: Am 21. Mai 1997 krönten die legendären Eurofighter im Giuseppe-Meazza-Stadion eine sensationelle UEFA-Cup-Saison mit dem Titel. Im Elfmeterschießen bezwang die Mannschaft von Chef-Trainer Huub Stevens den Favoriten Inter Mailand mit 4:1 und feierte damit den bis heute größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

220519_thon_podcast

Podcast #31 mit Olaf Thon: Erinnerungen und Anekdoten zum UEFA-Cup-Sieg 1997

Vor 25 Jahren holten die Knappen den Pott in den Pott! Nach einem 4:1-Sieg im Elfmeterschießen gegen Inter Mailand triumphierte Königsblau im UEFA-Cup-Finale und sorgte damit für den bis heute größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Was folgte, waren unvergessene Jubelszenen auf dem Feld sowie auf den Tribünen des Giuseppe-Meazza-Stadions.