„Rudi Assauer. Macher. Mensch. Legende.“ bewegt die Zuschauer

Es ist ein Film geworden, der bewahrt, was die Alzheimer-Krankheit ihn vergessen lässt. Am Freitag (4.5.) sahen knapp 25.000 Zuschauer die Weltpremiere des Dokumentarfilms „Rudi Assauer. Macher. Mensch. Legende.“ in der VELTINS-Arena. Am Ende war das Publikum bewegt – von der Geschichte des Mannes, der auf und für Schalke so viel leistete.

Pünktlich zum 114. Geburtstag des FC Schalke 04 verwandelte sich die VELTINS-Arena in ein riesiges Kino. Vier Leinwände im Innenraum mit über 650 Quadratmetern Größe übertrugen die Geschichte des einzigartigen Managers. Rudi Assauer hat von 1981 bis 1986 und von 1993 bis 2006 den FC Schalke 04 geprägt wie kaum ein anderer und Generationen von Fußballern gefordert und gefördert.

„Rudi Assauer. Macher. Mensch. Legende.“ erzählte an diesem Freitagabend die Geschichte des leidenschaftlichen Fußballers und Sportmanagers und bewies bei der Weltpremiere in der VELTINS-Arena gleichzeitig, dass er viel mehr als ein reiner Fußball-Film ist.

Don Schubert, Regisseur des Films, ist es für die Dokumentation gelungen, viele Menschen aus dem engsten Umfeld von Rudi Assauer vor die Kamera zu bekommen: Angefangen bei seiner Zwillingsschwester Karin und seiner Tochter Bettina, über Schalker Legenden wie Gerald Asamoah, Marcelo Bordon und Andreas Müller bis hin zu Reiner Calmund und Werner Hansch erzählten 20 Interviewpartner über ihre Begegnungen mit Rudi Assauer.

Einige der Gesprächspartner aus dem Film waren an diesem Abend vor Ort, sprachen in kurzen Talks, die Teil des Vorprogramms waren, über die Dokumentation und ihr Leben mit Rudi Assauer. Zur großen Freude aller Zuschauer befand sich der legendäre und geschätzte Manager an diesem Abend in der Schalker VELTINS-Arena.

Auch der RAG-Chor begeisterte im Programm vor Filmstart die Zuschauer im Schalker Stadion und sorgte für Gänsehaut – genauso wie „The Florians“, die seit 1994 den FC Schalke 04 durch Sieg und Niederlage begleiten.

Bereits während des Films schwappten die Emotionen auf die Fans über – immer wieder klatschten und jubelten die Anwesenden und fieberten mit. Zum Abspann des Films brachten die Zuschauer ihre Begeisterung durch Standing Ovations zum Ausdruck, bevor sie in spontane Fangesänge und Sprechchöre ausbrachen.

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