Schalke 04 untersucht Vorfälle bei U19-Derby

Im Rahmen des Derbys zwischen der U19 des FC Schalke 04 und des Teams von Borussia Dortmund am Sonntag (18.10.) kam es zu übelsten Beleidigungen gegen den Dortmunder Spieler Youssoufa Moukoko. Der S04 hatte den Spieler im Nachgang des Spiels um Entschuldigung gebeten und direkt umfassende Ermittlungen eingeleitet.

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Im Vorfeld der Bundesliga-Partie der Schalker gegen Union Berlin haben dann sowohl der Vorstand für Sport und Kommunikation Jochen Schneider als auch Chef-Trainer Manuel Baum konkret Stellung zu den Vorfällen bezogen und verdeutlicht, dass Beleidigungen jedweder Art auf Schalke nicht toleriert und akzeptiert werden. Auch die vermeintlichen Emotionen eines Derbys entschuldigen ein solches Verhalten nicht.

So stellte Jochen Schneider vor Spielbeginn bei Sky klar: „Was da passiert ist, ist aufs Schärfste zu verurteilen. Es ist nicht zu fassen, was sich manche Menschen in unserer Gesellschaft erlauben. Ich habe deshalb BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kontaktiert, um mich auf diesem Wege im Namen des FC Schalke 04 beim Spieler Youssoufa Moukoko und beim Verein Borussia Dortmund offiziell und in aller Form zu entschuldigen.“

Was da passiert ist, ist aufs Schärfste zu verurteilen. Es ist nicht zu fassen, was sich manche Menschen in unserer Gesellschaft erlauben.

Jochen Schneider

Der FC Schalke 04 hat das ihm zur Verfügung gestellte Audio- und Videomaterial des Spiels ausgewertet und arbeitet nunmehr intensiv an der Identifikation der verantwortlichen Personen.

Bereits vor über einem Jahr hat der Verein die #stehtauf-Anlaufstelle ins Leben gerufen. Die Beratungsstelle dient als Anlaufpunkt für Menschen, die auf Schalke Opfer von diskriminierendem, rassistischem und sexistischem Verhalten oder Gewalt geworden sind. Außerdem können Verstöße gegen das Leitbild des S04 und die Stadionordnung der VELTINS-Arena gemeldet werden. Anschließend werden die Besucher – sofern sie wünschen – an die entsprechenden Fach- und Beratungsstellen weitervermittelt. Darüber hinaus sollen in der #stehtauf-Anlaufstelle Vorfälle und Beobachtungen gezielt gesammelt und ausgewertet werden.

Der FC Schalke 04 positioniert sich seit Jahren entschlossen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung – im Stadion und darüber hinaus. Seit der vergangenen Saison bündelt der S04 dieses Engagement ganz konkret unter dem Titel #stehtauf.

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