Unzählige Gänsehaut-Momente beim Eurofighter-Spiel

Der 20. Jahrestag des bislang größten internationalen Erfolges der Königsblauen wurde rund um die VELTINS-Arena gebührend gefeiert. Beim Familienfest erlebten die Besucher bereits ab 15.30 Uhr die Eurofighter-Legenden bei einer Autogrammstunde hautnah. Untermalt wurde der Nachmittag von der Gelsenkirchener Rock-Cover-Band „The Servants“. Die Band rockte die Showbühne mit Klassikern wie „Whatever You Want“ oder mit den Kurvensongs wie „Blau und Weiß“, „Steht auf, wenn ihr Schalker seid“, dem „Steigerlied“ und „Wir schlugen Roda“.

„Wir schlugen Roda, wir schlugen Trabzon …“ – Der Anfang eines Liedes, das bei allen S04-Fans die Herzen höher schlagen lässt. Es steht für den legendären Siegeszug der Königsblauen durch Europa in der Saison 1996/1997, der mit dem sensationellen Triumph in San Siro gegen Inter Mailand endete. Auf den Tag genau 20 Jahre nach diesem Triumph kam das Eurofighter-Team zusammen – ein emotionaler Tag mit unzähligen Gänsehautmomenten.

Für Gänsehaut und Tränen in den Augen sorgte vor allem die „Road to Milan“. Die Eurofighter reisten noch einmal im Zeitraffer durch Europa. Es wurden die Highlights der Spiele mit Audiokommentaren ausgewählter Eurofighter gezeigt. Die einzelnen Spiele nahmen die Fans auf die wohl emotionalste Reise der Vereinsgeschichte mit. Mut, Kampf und Leidenschaft zeichnete die Eurofighter aus und so wuchsen sie Runde über Runde über sich hinaus. Der Spannungsbogen erreichte mit dem großen Finalspiel und dem legendären Elfmeterschießen seinen Höhepunkt. Die Zuschauer erlebten die einzelnen Sequenzen in der VELTINS-Arena auf Europas größtem Videowürfel.

Mit dem Jubiläumsspiel „20 Jahre Eurofighter – Bedankt Huub!“ fand der Tag seinen krönenden Abschluss. Denn nicht nur die Spieler, die den UEFA-Cup 1997 gewonnen hatten, standen im Mittelpunkt. Huub Stevens, der Jahrhundert-Trainer, feierte mit dem Gewinn des Europapokals nicht nur den persönlich größten Erfolg seiner Karriere, er hat sich auch mit diesem Spiel beendet. Ein letztes Mal stand er als Chef am Spielfeldrand und coachte ehemalige Weggefährten wie Mike Büskens, Jiri Nemec oder Olaf Thon. Zum Team Eurofighter & Friends gehörten außerdem weitere Größen wie Gerald Asamoah oder die beiden aktuellen Profis Sead Kolasinac und Klaas-Jan Huntelaar. Gegner der Eurofighter & Friends waren die Euro All Stars, die mit weiteren S04-Legenden aufliefen. Ob Marcelo Bordon, Dario Rodriguez oder Kevin Kuranyi – keiner von ihnen ließ es sich nehmen, bei Stevens‘ Abschiedsparty dabei zu sein.

Auf dem Rasen war dann aber Schluss mit lustig. Auch wenn bei vielen Altstars die Knochen noch einmal geölt werden mussten, wie einige von ihnen zu Protokoll gaben, ließen sie ihre Klasse am Ball noch einmal aufblitzen. Unzählige Kabinettstückchen und zwölf Tore sorgten häufig für Staunen, aber auch für viel Applaus auf den Rängen. Die „Alten“ haben es halt immer noch drauf. Für den größten Jubel auf den Rängen sorgte aber der Treffer eines noch aktiven Spielers. Bei seinem letzten Auftritt in der VELTINS-Arena netzte Klaas-Jan Huntelaar in unnachahmlicher Hunter-Manier zum zwischenzeitlichen 4:3 für die Eurofighter ein. Am Ende hieß es 6:6 für die Eurofighter, für die unter anderem noch Ebbe Sand und Gerald Asamoah trafen.

Auf den Tag genau 20 Jahre nach diesem UEFA-Cup-Sieg kam das Eurofighter-Team zusammen – ein emotionaler Tag mit unzähligen Gänsehautmomenten.

Das Ergebnis wurde jedoch schnell zur Nebensache. Denn nach Schlusspfiff gehörte die Bühne nur einem: Huub Stevens! Nachdem Clemens Tönnies die Verabschiedung des Niederländers bewegend eröffnet hatte, bedankte sich der Jahrhundert-Trainer mit emotionalen Worten: „Vielen Dank, liebe Fans. Ich bin nicht so wichtig, die Mannschaft und der Verein stehen im Mittelpunkt. Ich muss mich bei allen Königsblauen für die Organisation dieses tollen Tages bedanken. Es war super, dass fast alle der Einladung nach Gelsenkirchen gefolgt sind. Ich möchte allen viel Gesundheit wünschen. Einmal Schalker, immer Schalker!“

Spätestens der Abschiedsfilm auf dem Videowürfel mit vielen Highlights sowie herzlichen, berührenden und auch lustigen Worten seiner Weggefährten und Familienmitglieder sorgte für Tränen beim „Knurrer von Kerkrade“ … GÄNSEHAUT AUF SCHALKE!

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