Weston McKennie: Spüre das Vertrauen des Trainers

In den drei Testspielen gegen die SpVgg Erkenschwick, den SC Paderborn 07 und Besiktas Istanbul hinterließ Weston McKennie einen guten Eindruck. Der US-amerikanische Junioren-Nationalspieler, der gemeinsam mit seinem Kumpel Haji Wright und Luke Hemmerich den Sprung aus der U19 in den Profikader schaffte, hat eine einfache Erklärung für seine bisherigen Auftritte. „Der Trainer vertraut uns. Das spüren wir“, sagt der Rechtsfuß.

Domenico Tedesco und Weston McKennie

Obwohl er erst 18 Jahre alt ist, wirkt McKennie am Ball sehr ruhig und versucht in seiner Rolle in der Zentrale für Ordnung auf dem Platz zu sorgen. Dazu hat der Mittelfeldmann ein gutes Auge für seine Mitspieler, was er unter anderem bei seiner Vorlage zum 1:0 von Amine Harit gegen Besiktas Istanbul unter Beweis stellte. Seine eigene Spielweise beschreibt McKennie, der die Römer Fußballlegende Francesco Totti als sein Vorbild bezeichnet, folgendermaßen: „Bälle gewinnen und einfach spielen.“

Ich gebe jeden Tag alles und möchte in jedem Training etwas dazu lernen.

Weston McKennie

In seiner Vita steht bereits ein Bundesligaspiel. McKennie wurde am 34. Spieltag der Vorsaison beim 1:1 in Ingolstadt im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt. Auf die 13 Minuten gegen die Schanzer sollen nach seinem Geschmack weitere Einsätze im deutschen Oberhaus folgen. „Ich gebe jeden Tag alles und möchte in jedem Training etwas dazu lernen“, sagt der US-Amerikaner. „Die Konkurrenz auf meiner Position ist natürlich groß. Aber ich mag es, mich mit anderen zu messen. Ich bin ein Wettkampftyp.“

Auf und auch neben dem Trainingsplatz gefällt McKennie die Arbeit von Domenico Tedesco. „Der Trainer ist sehr kommunikativ und spricht wirklich mit jedem Spieler. Er sagt, was gut läuft, spricht aber auch Dinge an, die jeder Einzelne in seinem Spiel noch verbessern muss. Mir hilft das sehr“, berichtet der Youngster. „Und auch die weiteren Mitglieder des Trainer- und Funktionsteams geben mir ein gutes Gefühl. Wir sind eine tolle Gemeinschaft.“ Ein großes Lob spricht er zudem Norbert Elgert aus, der ihn in der U19 hervorragend weiterenwickelt und auf seinem Weg stets gefördert sowie begleitet habe.

Dass er in seiner Rolle als einer der jüngsten Spieler gewisse Aufgaben im Mannschaftskreis hat, stört den Mittelfeldspieler nicht. „Ich habe keine Probleme damit, vor und nach dem Training unsere Utensilien zu tragen oder am Flughafen anzupacken, wenn Kisten geschleppt werden müssen. Das gehört dazu, das haben alle anderen Spieler vor mir auch gemacht“, so McKennie.

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