Weston McKennie: Wollen unbedingt eine Reaktion zeigen

Lediglich sechs Wochen nach seiner gegen Eintracht Frankfurt erlittenen Schulterluxation stand Weston McKennie beim Bundesligaspiel in München wieder auf dem Platz. Der US-Amerikaner spricht über die Niederlage bei den Bayern, die anstehenden Duelle mit Hertha BSC, seinen Gesundheitszustand und den plötzlichen Tod von Basketball-Legende Kobe Bryant.

Weston McKennie

Weston McKennie über …

… die deutliche Niederlage gegen Bayern München:
Das 0:5 tat weh, solch eine hohe Pleite schmerzt gegen jede Mannschaft. In diesem Spiel hat bei weitem nicht alles funktioniert. Wir müssen daraus lernen, um künftig auch gegen solch starke Gegner mutiger aufzutreten. Das Trainerteam hilft uns dabei, wieder nach vorne zu schauen. Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist sehr groß, das ist eine immense Stärke von uns. Jeder unterstützt jeden im Team, auch wenn einer mal einen Fehler macht. Es ist wichtig, dass man diese Partie nach spätestens zwei Tagen abhakt, denn wir haben noch eine lange Saison vor uns. Wir wollen jetzt unbedingt eine Reaktion zeigen.

… die anstehenden Duelle mit Hertha BSC:
Wir werden eine Videoanalyse machen und schauen, welche Stärken und Schwächen die Berliner ausmachen. Es werden zwei schwere Spiele für uns, aber wir nehmen diese Partien voll an und werden hoffentlich zwei Siege einfahren.

Kobe Bryant war nicht nur als Sportler, sondern vor allem als Mensch ein Vorbild.

Weston McKennie

… seinen Gesundheitszustand nach auskurierter Schulterverletzung:
Ich fühle mich gut. Ich bin im Spiel gegen die Bayern einmal auf die Schulter gefallen, habe mich dabei aber aufgestützt und es ist nichts passiert. Ich werde in den nächsten Partien mit einer Schiene spielen. Nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich an diese und merkt gar nicht mehr, dass sie überhaupt da ist. Ich hoffe, dass ich gegen die Hertha zum Einsatz kommen werde.

… den plötzlichen Tod seines Landsmanns Kobe Bryant:
Ich war schockiert, als ich die Nachricht auf meinem Handy gesehen habe und dachte mir, dass das nicht wahr sein kann. Er hat während seiner Basketballkarriere alles gegeben und jetzt war für ihn eigentlich die Zeit gekommen, sein Leben nach der aktiven Laufbahn mit der Familie zu genießen. Dieses Unglück zeigt, dass das Leben kurz ist und man nie weiß, wann es zu Ende sein wird. Kobe hat viel für den gesamten Sport getan. Er war nicht nur als Sportler, sondern vor allem als Mensch ein Vorbild.

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