Alessandro Schöpf: Es geht immer ums Team

Als Österreicher ist Alessandro Schöpf während des Trainingslagers in Mittersill vor allem bei den einheimischen Fans ein gefragter Mann. Immer wieder schallen während den Übungseinheiten „Schöpfi“-Rufe von der Tribüne, wenn der Mittelfeldmann am Ball ist. Der EM-Teilnehmer freut sich über die Unterstützung der Anhänger und sieht dieses als Ansporn, in jedem Training bis ans Limit zu gehen.

„Der Konkurrenzkampf in unserer Mannschaft ist groß. Wir haben viele sehr gute Spieler im Team“, sagt der 22-Jährige, der in der Winterpause der vergangenen Saison vom 1. FC Nürnberg zu den Knappen gewechselt war. „In jedem Training und in jedem Testspiel sind 100 Prozent Einsatz gefordert, um sich dem Trainer anzubieten.“

Schöpf hat den Vorteil, dass er flexibel einsetzbar ist. Er kann sowohl auf beiden Flügeln als auch im Zentrum agieren. „Wo ich eingesetzt werde, ist nicht ganz so wichtig. Wichtig ist mir, dass ich spiele“, betont er. „Ich möchte der Mannschaft mit meinen Qualitäten helfen und mit dem Team das Bestmögliche erreichen. Wichtig ist, dass wir alle an einem Strang ziehen. Es geht immer um die Einheit – da muss jeder Einzelne sein Ego hinten anstellen“, so Schöpf.

Die Arbeit unter Markus Weinzierl gefällt dem Österreicher sehr gut. „Wir arbeiten sehr viel im taktischen Bereich, im Training wird auf viele kleine Details geachtet“, beschreibt Schöpf. „Wir wollen kompakt stehen, viele Bälle erobern und im Mittelfeldfeld pressen. Ich finde, das gelingt uns immer besser.“ Nicht zuletzt deswegen, weil jeder Spieler wisse, was er auf dem Platz zu tun habe. „Die Automatismen greifen immer besser, die Laufwege sitzen. Wenn jeder Spieler seinen Job macht, werden wir als Team Erfolg haben“, meint der Mittelfeldmann.

Ein konkretes Ziel für die anstehende Spielzeit nennt Schöpf nicht. „Wir wollen so gut wie möglich abschneiden. Aber das wollen andere Mannschaften auch“, sagt er. „Wichtig ist, dass wir gut in die Saison kommen. Ich glaube an die Stärken unseres Teams.“

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