Alessandro Schöpf: Gebe Gas, um mich anzubieten

Nach seinem verdienten Urlaub im Anschluss an die Europameisterschaft ist Alessandro Schöpf unlängst wieder ins Training bei den Knappen eingestiegen. Auf schalke04.de spricht der Mittelfeldmann über das Turnier in Frankreich, sein erstes halbes Jahr in Blau und Weiß und seine Lieblingsposition.

Alessandro Schöpf, seit einigen Tagen sind Sie zurück im Training. Wie war der Urlaub?

Sehr erholsam. Ich war zehn Tage mit meiner Freundin auf Kreta. Die restliche Zeit habe ich zu Hause bei meiner Familie verbracht.

Zwischen Saisonende und Urlaub haben Sie mit Österreich an der Europameisterschaft teilgenommen. Leider mussten Sie sich nach der Vorrunde aus dem Turnier verabschieden.

Die Europameisterschaft ist leider nicht so gut für uns verlaufen. Ich selbst habe einige neue Eindrücke gewinnen können und bin froh, dass ich spielen durfte. Von daher war es eine sehr schöne Erfahrung. Ich habe einiges für meinen weiteren Weg mitnehmen können. Mein persönliches Fazit fällt daher positiv aus.

Und wie fällt Ihr Fazit des ersten halben Jahres auf Schalke aus?

Ich habe die Rückrunde im Urlaub Revue passieren lassen. Es gab einige Höhen, aber auch Tiefen. Für mich war es erst einmal wichtig, in der Bundesliga Fuß zu fassen. Mir sind einige Tore gelungen, zudem konnte ich meinen Mitspielern den einen oder anderen Treffer auflegen. Ich hoffe, dass ich mir in der anstehenden Saison einen Stammplatz erkämpfen kann und wir als Team Erfolg haben.

Auf welcher Position spielen Sie am liebsten?

Ich fühle mich in der zentralen Rolle hinter den Spitzen am wohlsten, aber ich kann auch andere Positionen bekleiden. Ob und wo ich letztlich spiele, entscheidet der Trainer. Ich möchte der Mannschaft helfen, so gut es geht. Ich werde in jedem Training und in jedem Testspiel Gas geben, um mich anzubieten.

Mit Markus Weinzierl haben Sie einen neuen Coach. Wie ist Ihr erster Eindruck des neuen Chef-Trainers?

Er arbeitet hervorragend mit uns, ist in seiner Art sehr ruhig und sachlich. Die Niederlage in Luzern haben wir bereits gemeinsam aufgearbeitet. Künftig müssen wir kompakter stehen und die Lücken schließen.

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