Alessandro Schöpf: Ich war selbst überrascht

Alessandro Schöpf über …

… das Trainingslager in Benidorm:

Wir arbeiten sehr hart – so wie es in der Vorbereitung auch sein muss. Die Werte nach dem Leistungstest in Gelsenkirchen waren gut, die Fitness stimmt also. Das ist sehr gut, da wir nun viel im taktischen Bereich arbeiten können. Wir wollen die Abläufe auf dem Platz noch weiter verfeinern. Bei Ballbesitz müssen wir noch ruhiger agieren, zudem ist es unser Ziel, noch mehr Chancen herauszuspielen und diese dann auch zu nutzen. Darüber hinaus ist ein Trainingslager auch immer gut für das Mannschaftsgefüge, da wir mehr als eine Woche zusammen verbringen. So wächst man als Team noch weiter zusammen.

… seine Laufstärke:

Dass ich viel laufen kann, war mir schon vor der Saison bewusst. Das wurde mir auch etwas vom lieben Gott in die Wiege gelegt. Jetzt, wo wir mit einer Dreierkette spielen und die äußeren Mittelfeldspieler die Seiten zu machen müssen, kann ich meine Laufstärke optimal einbringen. Dass ich aktuell der laufstärkste Spieler in der Bundesliga bin, hätte ich aber nicht gedacht. Da war ich selbst überrascht, als ich das gelesen habe. Ich gehe in jedem Spiel ans Limit. So kommen dann einige Kilometer zusammen.

… das 3-5-2-System:

Ich kann der Mannschaft auf meiner neuen Position defensiv und offensiv helfen. Ich übernehme diese Rolle auf dem Feld sehr gerne. Wenn ich mich offensiv einschalte, bleibt Sead Kolasinac auf der anderen Seite hinten, so dass wir abgesichert sind.

… die verletzten Spieler:

Es ist nie schön, wenn einer oder wie jetzt mehrere Spieler über einen längeren Zeitraum ausfallen. Leider gehört das im Fußball dazu. Wir müssen das Beste aus der Situation machen. Ich finde aber, dass wir sehr viel Qualität im Kader haben und über das Potenzial verfügen, diese Ausfälle zu kompensieren. Auch wenn das natürlich nicht ganz einfach ist, wenn hinten und vorne viel Qualität fehlt. Das haben die letzten Spiele im Dezember gezeigt.

… seine Ziele für die Rückrunde:

Wir denken von Spiel zu Spiel. Aktuell sind wir Elfter, aber ich schaue jetzt nicht jeden Tag auf die Tabelle und rechne. Am Ende der Saison werden wir sehen, was dabei herauskommt. Wir haben auf jeden Fall die Qualität, viele Spiele siegreich zu gestalten.

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