Alexander Jobst: Weiterer Schritt auf unserem erfolgreichen Weg

Nach zehn spannenden Tagen sind die Königsblauen am Donnerstag (12.7.) von ihrer dritten China-Reise zurückgekehrt. Marketingvorstand Alexander Jobst schildert auf schalke04.de seine Eindrücke und zieht ein Fazit der erlebnis- und erfolgreichen Tour.

Alexander Jobst, Sie blicken nun bereits auf die dritte China-Tour mit der Mannschaft zurück. Wie war der Aufenthalt diesmal für Sie und die gesamte Schalker Delegation?
Wir haben einmal wieder eine spannende und intensive Reise mit vielen Erfahrungen hinter uns. Dafür möchte ich gemeinsam mit Christian Heidel allen Beteiligten vor und hinter den Kulissen ein großes Dankeschön aussprechen: unserer Mannschaft, dem Trainer- und Funktionsteam und unseren Mitarbeitern, die teilweise bis tief in die Nacht gearbeitet haben. Wir haben als Team gearbeitet und alle haben super mitgezogen!

Wenn wir unsere erste Reise von 2016 in Guangzhou mit der diesjährigen Tour vergleichen, sehen wir eine sehr erfolgreiche Entwicklung. Sowohl organisatorisch als auch im Reiseablauf haben wir uns mit der Erfahrung der letzten beiden Jahre noch einmal deutlich verbessert, sodass insbesondere das Trainerteam und die Mannschaft die Tour als weniger kräftezehrend empfanden. Es ist klar, dass wir die klimatischen Verhältnisse in China so nehmen müssen, wie sie sind – aber auch hier haben wir inzwischen Erfahrung.

Welche Ziele verfolgt der FC Schalke 04 in China?
Der FC Schalke 04 möchte international wachsen. Und dazu bietet China mit seiner riesigen Begeisterung für den Fußball und der Wirtschaftskraft für uns sehr gute Möglichkeiten. Wir wollen unsere Präsenz in China durch die sozialen Medien ganzjährig weiter steigern. Als wir 2016 in China gestartet sind, hatten wir ein paar hunderttausend Follower. Heute zählen wir bereits knapp vier Millionen Schalke-Fans auf insgesamt elf Social-Media-Kanälen in China.

Zudem wollen wir unsere Fannähe zeigen, indem wir das Land mit unserer Mannschaft besuchen und Freundschaftsspiele austragen. Dabei zeigen wir uns mit unseren Partnern, Sponsoren und Medien vor Ort und nutzen die Zeit für Gespräche und Geschäftsbeziehungen.

Wir wollen die Menschen in China vom FC Schalke 04 und vom deutschen Fußball begeistern – das ist uns erneut gelungen.

Alexander Jobst

Auch hinsichtlich der Jugendförderung ist der S04 im vergangenen Jahr in China deutlich gewachsen. Nun konnten Sie sich erneut ein Bild von diesen Projekten machen. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Ein weiteres großes Ziel des FC Schalke 04 in China war seit Beginn unserer Bestrebungen die Förderung und Unterstützung des chinesischen Fußballs. Durch Projekte wie die Fußballschule in Kunshan oder im Rahmen unserer Kooperation mit Hebei FFC setzen wir das um. Wir sind mit Hebei zusammengekommen, weil der Verein sehr jung ist, sich aber trotzdem in der Liga bereits etabliert hat. Was ihnen aber fehlt, ist eine langfristige Jugendförderung. Hier unterstützen wir nun und tragen dazu bei, dass die Nachwuchsarbeit langfristig erfolgreich aufgestellt ist. Wir fühlen uns auf unserem Weg bestärkt, wenn wir die Arbeit unserer Trainer vor Ort in Hebei und in Kunshan sehen.

Wieso sind die Reisen nach China auch wirtschaftlich so wichtig für den FC Schalke 04?
Die Marke FC Schalke 04 wächst in China und gewinnt zunehmend an Beliebtheit und Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig wollen chinesische Unternehmen ihre Bekanntheit in Europa steigern – dabei bietet Schalke mit seinen Werten und seiner emotionalen Kraft seinen Partnern sehr viel. Für uns sind Kooperationen mit chinesischen Unternehmen auch deshalb wichtig, weil sie die Marke FC Schalke 04 in China aktivieren können. Auf diese Art und Weise profitieren beide Seiten.

In diesem Jahr waren sowohl Kunshan als auch Peking Standort für das Team. Wie haben Sie die Atmosphäre rund um den Schalker Besuch in den chinesischen Großstädten erlebt?
Wir wollen die Menschen in China vom FC Schalke 04 und vom deutschen Fußball begeistern – das ist uns erneut gelungen. Die Fanfaszination in China wächst rasend schnell. Die chinesischen Fans mögen, was wir tun und wofür wir stehen, weil wir glaubhaft und im ständigen Kontakt mit ihnen sind. Wir sind nicht nur bei der Ankunft am Flughafen erneut begeistert empfangen worden, auch die Blau-Weiße Nacht war mal wieder ein voller Erfolg. Egal, wo wir hingekommen sind, war die Begeisterung groß und wir sind stets mit einem Lächeln begrüßt worden. Mich hat diese Reise mit ihren vielen kleinen und großen besonderen Momenten sehr berührt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

#stehtauf

„Zivilcourage muss man erlernen“

Das Fanzine „Schalke Unser“ hat ein Interview mit Judith Neuwald-Tasbach geführt. Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Gelsenkirchen spricht darin über ihre Kindheitserlebnisse in der Glückauf-Kampfbahn, ihre Zusammenarbeit mit Königsblau und formuliert kluge Gedanken zum Miteinander in der Gesellschaft. Sehr lesenswert, daher teilen wir es hier gern.

180917_faehrmann_porto

Ralf Fährmann: Das war ein Moment voller Emotionen

Mit dem Heimspiel gegen den FC Porto starten die Königsblauen in die Champions-League-Saison 2018/2019. Auf schalke04.de spricht Kapitän Ralf Fährmann über die Vorfreude auf die Königsklasse, seine Erinnerungen an das denkwürdige Achtelfinale vor zehn Jahren und Torwart-Ikone Iker Casillas, der für die Portugiesen im Kasten stehen wird.

Peter Perchtold

Peter Perchtold: Waren schnell auf einem gemeinsamen Nenner

Co-Trainer Peter Perchtold hat seinen Vertrag bei den Königsblauen bis 2021 verlängert. Im Interview mit schalke04.de spricht der ehemalige Bundesliga-Profi über seine Beweggründe, die Zusammenarbeit mit Domenico Tedesco und seine Vorfreude auf die Champions League.

Huub Stevens

Huub Stevens: Ein ganz komisches Gefühl

Als Hertha BSC am 25. August 2002 zu Gast in der Arena war, stand Huub Stevens bei den Berlinern an der Seitenlinie. Für den S04-Jahrhunderttrainer war es nach sechs erfolgreichen Jahren im Revier die erste Rückkehr ins königsblaue Wohnzimmer. Im Interview mit schalke04.de spricht der 64-Jährige über seine damalige Gefühlslage und Duelle gegen Schalke sowie seine Zeit in der Hauptstadt, seine neue Aufgabe im Aufsichtsrat und den Austausch mit Domenico Tedesco.