Benedikt Höwedes: Endlich mal wieder belohnt

Mit einer ganz starken Leistung hatte Benedikt Höwedes am Donnerstag (29.9.) großen Anteil am 3:1-Heimsieg gegen den FC Salzburg. Auf schalke04.de spricht der Kapitän der Königsblauen über den wichtigen Sieg gegen den österreichischen Meister, Verwirrung nach dem 3:0, die Unterstützung der Fans und die kommende Aufgabe in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach.

Benedikt Höwedes, wie viele Treffer haben Sie eigentlich gegen den FC Salzburg erzielt?

Gute Frage! Keins? (lacht)

 

Um 20.58 Uhr hieß es seitens der UEFA, Sie hätten kein Tor geschossen. 25 Minuten später wurde Ihnen dann doch ein Treffer gutgeschrieben …

Das war alles ein bisschen merkwürdig (lacht). Das erste Ding war natürlich ein ganz klares Eigentor. Aber wer nicht versucht, eine Flanke zu schlagen, der kann auch nicht belohnt werden. Beim 3:0 war der Ball ganz klar schon nach dem Kopfball von Naldo hinter der Linie. Aber das Schiedsrichtergespann hat weiterlaufen lassen. Irgendwie haben wir die Kugel dann aber reingestochert. Letztlich ist aber auch egal, wem die Tore gutgeschrieben werden. Es war wichtig, dass es uns endlich wieder gelungen ist, den Ball im Kasten unterzubringen.

Wie wichtig war der Sieg gegen den österreichischen Meister?

Wir sind für unseren Aufwand belohnt worden und haben das Glück auf unsere Seite gezogen. Wir waren effizient und hatten das Spiel auch nach der Führung unter Kontrolle. Die Situation in der Bundesliga können wir nicht wegreden, deshalb waren wir natürlich angespannt. Aber mit diesem Druck sind wir gut umgegangen. Nach dem 1:0 haben wir den Ball und den Gegner laufen lassen und endlich mal mehr als nur einen Treffer erzielt. Wir haben Charakter bewiesen und gezeigt, dass wir stabil sind und in schwierigen Situationen zusammenstehen. Dann wird man auch belohnt. So wie beim 2:0.

Nach dem Abpfiff wurde die Mannschaft von den Fans gefeiert. Ganz besonders großer Applaus und auch Sprechchöre galten Ihnen. Ein gutes Gefühl, oder?

Die Fans haben uns wieder einmal überragend unterstützt. Momentan sind wir in keiner einfachen Situation. Deshalb habe ich größten Respekt davor, dass unsere Anhänger voll und ganz hinter uns stehen. Ich hoffe, dass wir unseren Fans auch in der Bundesliga ein Erfolgserlebnis schenken können.

Mit Borussia Mönchengladbach wartet eine knifflige Aufgabe auf Ihre Mannschaft …

Das stimmt, das wird enorm schwer. Ich hoffe, dass wir das Selbstvertrauen aus dem Sieg gegen Salzburg mitnehmen und weniger Fehler machen als bei Hertha BSC nach dem 1:0-Erfolg in Nizza. Wir müssen unsere Chancen nutzen, so wie beim 1:0 von Leon Goretzka. Da haben wir nicht lange gefackelt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Seite teilen

Das könnte dich auch interessieren

Martin Max

Martin Max: Schalke gewinnt, aber Philipp trifft!

Wenn der FC Schalke 04 gegen den FC Augsburg spielt, schlagen stets zwei Herzen in der Brust von Martin Max. Der Grund: Bei den Fuggerstädtern spielt mit Philipp der Sohn des Eurofighters. Im Interview mit schalke04.de spricht der zweimalige Bundesliga-Torschützenkönig über das Duell am Sonntag (24.5.) in der VELTINS-Arena. Weitere Themen des Gesprächs: der Jahrestag des UEFA-Cup-Triumphs, die Situation in der Knappenschmiede und seine aktuellen sportlichen Aktivitäten.

Rabbi Matondo

Rabbi Matondo: Versuche immer, positive Energie auszustrahlen

Es sind ungewohnte Zeiten, aber auch in diesen versucht Rabbi Matondo, seinen Humor nicht zu verlieren. Im Interview mit schalke04.de verrät 19-Jährige, was er aktuell am meisten vermisst, welche Mannschaftskollegen ihn zum Lachen bringen und welche Ziele er für die am Wochenende wiederbeginnende Saison verfolgt.

Ehrenrunde von Dario Rodriguez

Was macht eigentlich … Dario Rodriguez?

Zwischen 2002 und 2008 war Dario Rodriguez einer der großen Publikumslieblinge auf Schalke. Noch heute denkt der Uruguayer gerne an seine Zeit im königsblauen Trikot zurück. Im Interview mit schalke04.de spricht der 45-Jährige über die große Zuneigung der Fans, seine schönsten Erinnerungen und weiterhin bestehende Kontakte nach Gelsenkirchen. Zudem gibt er einen Einblick in seine beruflichen Ziele.

Omar Mascarell

Omar Mascarell im Kreisel-Interview: Taten statt Worte

Einzeltraining kennt Omar Mascarell aus Rehazeiten. Doch die vergangenen Wochen haben den königsblauen Kapitän wie so viele andere besonders gefordert. Was sie ihm vor Augen geführt haben, beschreibt der 27-Jährige im Interview mit dem neuen Schalker Kreisel.