Benedikt Höwedes: Kehre mit gutem Gefühl zurück

Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes freut sich auf das Europa-League-Spiel am Donnerstag (16.2.) im Toumba Stadion, in dem er schon einmal am Ball war - allerdings vor leeren Rängen. Auf schalke04.de spricht der 28-Jährige über das Duell mit PAOK Saloniki, das vergangene Aufeinandertreffen und Gründe für den königsblauen Aufschwung.

Benedikt Höwedes, Sie haben bereits einmal in Saloniki gespielt. Im August 2013 in der Champions-League-Qualifikation – vor leeren Rängen …

Ich erinnere mich noch gut an das ‚Geisterspiel‘. Wir haben 3:2 gewonnen und sind in die Gruppenphase eingezogen. Deshalb kehre ich mit einem guten Gefühl ins Toumba Stadion zurück.

Dieses Mal wird es voll im Toumba Stadion. Sind Sie auf ein hitziges Duell vorbereitet?

Wir haben in der Vergangenheit schon ein paar brisante Spiele erlebt. Bei Galatasaray Istanbul zum Beispiel, oder auch in anderen Stadien. Wir wissen, was uns erwartet und dürfen uns von der Atmosphäre nicht einschüchtern lassen. Ganz im Gegenteil: Wir müssen den positiven Spirit für uns aus der Stimmung ziehen. Letztlich sind dies ja immer auch Partien, auf die man sich freut. Das macht doch den Reiz von internationalen Spielen aus.

Wie lautet das Ziel für das Hinspiel?

Wir sind gerade gut drauf und haben im bisherigen Verlauf der Europa-League-Saison immer ein gutes Gesicht gezeigt. Mit Selbstvertrauen im Rücken möchten wir mutig auftreten und uns eine gute Ausgangslage für das Rückspiel auf Schalke verschaffen. Ich bin überzeugt davon, dass wir etwas aus Saloniki mitnehmen. Unser Weg in diesem Wettbewerb soll nach der Runde der letzten 32 noch nicht zu Ende sein.

Die Formkurve zeigte zuletzt nach oben. Wie lautet Ihre Erklärung für die jüngsten Erfolge?

Wir haben uns spielerisch gesteigert. Ich denke, dass das Spiel in München so etwas wie ein Wendepunkt war. So wie in der Hinrunde gegen Borussia Mönchengladbach. Gegen die Bayern haben wir sehr mutig agiert und gesehen, wie gut wir spielen können. Das hat natürlich Selbstvertrauen gegeben, was gegen Sandhausen und auch Berlin zu sehen war. Genau so müssen wir weitermachen.

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