Benedikt Höwedes: Unsere Chance ist das Kollektiv

Nach seiner gegen den FC Ingolstadt erlittenen Mittelhandfraktur könnte Benedikt Höwedes am Samstag (21.11.) gegen Bayern München auf den Platz zurückkehren. Auf schalke04.de spricht der Kapitän der Königsblauen über sein Trainings-Comeback und das Kräftemessen mit dem noch ungeschlagenen Tabellenführer.

Benedikt Höwedes, Sie haben am Montag (16.11.) erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. Wie geht es Ihrer Hand?

Ich trage in den Einheiten eine Schiene. Damit komme ich soweit ganz gut klar. Natürlich ist es etwas ungewöhnlich, wenn ein Klotz am Arm hängt, der dort sonst nicht ist. Aber ich habe keine Angst vor Zweikämpfen und bereite mich so gut es geht auf die kommenden Aufgaben vor. Schmerzen habe ich nicht mehr.

Im anstehenden Heimspiel wartet eine knifflige Aufgabe auf Ihr Team.

Das stimmt. Ein Duell mit Bayern München ist eine große Herausforderung. Aber wir können auch gegen diese Mannschaft etwas holen. Wir waren immer dann stark, wenn wir als Team mit unseren Fans im Rücken zusammengestanden und uns als Einheit präsentiert haben. Das Schöne am Fußball ist doch, dass man nie vorher weiß, wie ein Spiel ausgehen wird. Ich freue mich auf die Partie.

Eintracht Frankfurt stand gegen die Bayern sehr tief, der FC Arsenal hat die Münchner zu Fehlern gezwungen. Beide Vereine haben der Mannschaft von Pep Guardiola Punkte abgenommen. Was ist das bessere Modell?

Wir werden das intern besprechen und dann die bestmögliche Lösung für uns finden. Unsere Chance ist das Kollektiv. Wir müssen marschieren, die Zweikämpfe annehmen.

Schauen wir auf die vergangenen beiden Duelle zurück. Beide Spiele gegen Bayern München endeten 1:1 – Torschütze waren jeweils Sie …

Von einigen Medienvertretern wurde ich deshalb schon als Bayern-Schreck bezeichnet (schmunzelt). Letztendlich ist es aber immer wichtig, dass wir als Mannschaft gut auftreten.

Seite teilen